Die Organisation „Common Purpose“ - Sekte oder Denkfabrik? 
Bisher waren schon die Grenzen zwischen Denkfabrik und Lobbyist
fließend. Kann eine solche Organisation auch noch etwas anderes Sein?
Vielleicht eine Sekte? Der Leser kann sich darüber selber eine
Meinung bilden.

weiterlesen...
[ Eintrag ansehen ] ( 633 mal gelesen. )   |  Permanentlink  |   ( 3 / 120 )
Ermittlungen gegen Bertelsmann-Stiftung-Vorstand Weidenfeld eingestellt  
Die Münchner Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Untreue gegen den Vorstand der Bertelsmann-Stiftung, Werner Weidenfeld, ein. Im Hinblick auf den «nicht bedeutenden Schadensumfang» habe man dem Politikwissenschaftler gegen Zahlung von 10 000 Euro die Einstellung angeboten, teilte die Anklagebehörde am Montag mit. Über seinen Verteidiger habe Weidenfeld dem Angebot zugestimmt.

Gegen Weidenfeld war anonym Anzeige erstattet worden, wonach er als Stiftungs-Vorstand private Ausgaben als Spesen abgerechnet haben soll. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin auch Räume der Stiftung in Gütersloh durchsucht. Weidenfeld hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Unterdessen berichtet das «Handelsblatt» (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Konzernkreise, dass sich die Bertelsmann-Stiftung von Weidenfeld trenne. Die Verträge zwischen der Stiftung und Weidenfelds Institut C.A.P. in München sollten jedoch fortgesetzt werden. Die letzten Kooperationen liefen bis 2010. Der 60-jährige Politikwissenschaftler gehört seit fünfzehn Jahren dem Leitungsgremium der größten deutschen Unternehmensstiftung an

Quelle: ddp

Kommentar:

Wie bereits vorhergesagt, endet die Geschichte mit einem Deal.

[ Eintrag ansehen ]   |  Permanentlink  |   ( 3.1 / 126 )
Hamburg: Ex-Justizsenator stellt Selbstmord-Gerät für Altenheimbewohner vor 

Als ich diese Überschrift laß, suchte ich auch gleich nach einen
Datum: 1. April. Doch was sich als schlechter Aprilscherz anhört,
ist leider Realität:


Von Dietmar Henning
14. September 2007

Bei einem Wahlkampftermin im Altenheim erwartet man für gewöhnlich, dass der Wahlkämpfer, gleich welcher Partei er angehört, den anwesenden Senioren und Altenpflegern erklärt, wie er sich für sie einsetzen will. Erst recht, wenn, wie geschehen, wenige Wochen zuvor ein Bericht des Medizinischen Diensts der Krankenkassen katastrophale und lebensgefährliche Zustände in Alten- und Pflegeheimen attestiert hat.

Danach bekommt jeder dritte Senior in Pflege nicht ausreichend Nahrung und Getränke. Mehr als 35 Prozent der Heimbewohner und mehr als 42 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause werden nicht häufig genug umgebettet und liegen sich deshalb wund. Für viele Senioren beginnt in Altenheimen nicht der verdiente Lebensabend mit der nötigen medizinischen und psychosozialen Betreuung, sondern ein langer Weg des Leidens. Die Pfleger selbst sind durch ständige Kürzungen meist am Ende ihrer Kräfte.

Doch Roger Kusch, Chef der neuen Partei "Heimat Hamburg", die zur Hamburger Bürgerschaftswahl im Februar 2008 antritt, erklärte am Dienstag vergangener Woche auf sehr eigentümliche Weise, wie er die durch Kürzungen in der Kranken- und Pflegeversicherung verursachten Leiden der Älteren zu beenden gedenkt. Kusch stellte in einem Seniorenheim im Stadtteil Lokstedt den versammelten Senioren und Pflegern den Prototypen eines Automaten vor, mit dem die Heimbewohner Selbstmord begehen können.

Sterbewillige, so Kusch, könnten sich mit dem kleinen grünen Gerät per Knopfdruck selbst eine tödliche Injektion verabreichen. Damit könnten sie, genauso wie ihre Angehörigen und Pfleger, die in Deutschland verbotene Sterbehilfe umgehen.

weiterlesen...
[ Eintrag ansehen ] ( 144 mal gelesen. )   |  Permanentlink  |   ( 2.9 / 92 )
Die wahren Lenker der Welt 
von Carolyn Baker

Buchbesprechung von „Die wahre Geschichte der Bilderberg-Gruppe“ von Daniel Estulin.

Es ist schwierig, Menschen umzuerziehen, die im Geiste des Nationalismus aufgewachsen sind, und ihnen den Gedanken nahezubringen, einen Teil ihrer Souveränität an eine supranationale Körperschaft abzutreten.
Prinz Bernhard, Gründer der Bilderberg Gruppe.

Eine rhethorische Frage: Kann mir jemand erklären, wie es kommt, daß fortschrittliche Liberale wie John Edwards und Hillary Clinton ebenso wie wohltätige Humanitarier, die vielfältige soziale Projekte unterhalten, wie die Rockefellers und jedes europäische Königshaus beständig den Treffen der Bilderberger beiwohnen, obwohl sie offensichtlich wissen, daß das letztendliche Ziel dieser ruchlosen Gruppe von Ganoven ein faschistisches Weltreich ist.
Daniel Estulin (S.318)

weiterlesen...
[ Eintrag ansehen ] ( 332 mal gelesen. )   |  Permanentlink  |   ( 2.9 / 134 )
In der Dunkelkammer der Macht 
Hinter den Kulissen des schicksalhaften EU-Gipfels in Lissabon

weiterlesen...
[ Eintrag ansehen ] ( 147 mal gelesen. )   |  Permanentlink  |   ( 3 / 103 )
Finanzministerium verweigert Information  

Das Bundesfinanzministerium verweigert die Auskunft darüber, welche Denkfabriken und Lobbygruppen
bei der Unternehmenssteuerreform eingebunden waren. Lobbycontroll hatte Ende April eine Anfrage nach dem
Informationsfreiheitsgesetz gestartet – jetzt kam die Antwort, dass das Finanzministerium die Anfrage komplett ablehnt.
Transparenz ist offensichtlich nicht erwünscht.
Als Begründung verweist das Ministerium auf den notwendigen Schutz des
„Kernbereichs der exekutiven Eigenverantwortung“.



Ist das nicht eine Lachnummer? Was nützt ein Informationsfreiheitsgesetz, wenn es so löchrig wie ein
schweizer Käse ist.

Doch ist diese Aussage des Finanzministerium besonders zu gewichten, da wohl jede Menge Denkfabriken
und Lobbygruppen mitgewirkt haben.

"Demokratie ist nur ein Wort" von Heinz-Marion Schimmel

[ Eintrag ansehen ]   |  Permanentlink  |   ( 2.9 / 139 )
Wasser predigen - Wein trinken Bertelsmann hat ein Problem 
Der Bertelsmann-Konzern hat offenbar ein Problem.
Gegen Vorstandsmitglied Prof. Werner Weidenfeld laufen staatsanwaltliche Ermittlungen wegen persönlicher Bereicherung auf Kosten der gemeinnützigen Bertelsmann-Stiftung, von der er sich unter anderem seinen Urlaub finanzieren ließ.
Weidenfeld ist gleichzeitig Mitglied in diversen Institutionen, wie dem Centrum für angewandte Politikforschung, das die Bundesregierung berät oder Gesetze entwickelt aber auch als Anwalt der NATO-Interessen bei Springers "Welt".

weiterlesen...
[ Eintrag ansehen ] ( 126 mal gelesen. )   |  Permanentlink  |   ( 3 / 116 )
Konzernokratie - Imperium ohne Skrupel 

Wirtschaftskiller und "Schakale" in Washingtons Diensten.

Wer die preisgekrönte Dokumentation "The Corporation" gesehen hat, leider viel zu wenige, wird sich über den Inhalt des neuen Buches des 62jährigen Ex-Economic-Hitman John Perkins wenig wundern.

In "Weltmacht ohne Skrupel", so der Titel des Buches, enthüllt Perkins das kriminelle Netzwerk, bestehend aus Konzernen, Banken, Geheimdiensten und Politikern der USA.

weiterlesen...
[ Eintrag ansehen ] ( 172 mal gelesen. )   |  Permanentlink  |   ( 3 / 80 )
Die wahren Hintergründe des Contergan-Skandal 
Der Spielfilm "Eine einzige Tablette" (in Anlehnung an den Contergan-Skandal) darf nun doch wohl am 7. und 8. November gezeigt werden.

Das Bundesverfassungsgericht hat vor einiger Zeit eine einstweilige Anordnung gegen die ausstrahlung, (geklagt hatten der Hersteller Grünenthal und ein Rechtsanwalt) abgelehnt.

Interessant ist die Begründung: da es sich nicht um eine Dokumentation sonder um einen Spielfilm handle, der rein erfundene Handlungen und Personen darstelle.

Da wundert sich der Leser. Naja, da fiel mir ein Interview mit
Dr. Plichta wieder ein.

Schwubs www.plichta.de eingegeben. Ups "Die Domain "www.plichta.de" wurde gesperrt." Über den Grund kann man nur spekulieren, aber
vielleicht gibt nachfolgendes Interview eine mögliche Antwort.

Dr. Plichta hat mehrere bücher geschrieben.

* Benzin aus Sand. Die Silan-Revolution. Verlag Langen Müller, München 2001, Seiten 296, ISBN 3-7844-2833-9
* Präparative und spektroskopische Untersuchungen zur Darstellung von Disilanyl- und Digermanylverbindungen und Germaniumwasserstoffen Dissertation, Universität Köln 1969
* Das Primzahlkreuz. Band 1: Im Labyrinth des Endlichen. Quadropol Verlag, Düsseldorf, 1991, ISBN 3-9802808-0-2
* Das Primzahlkreuz. Band 2: Das Unendliche. Quadropol Verlag, Düsseldorf, 1991, ISBN 3-9802808-1-0
* Das Primzahlkreuz. Band 3: Die 4 Pole der Ewigkeit. Quadropol Verlag, Düsseldorf, 1998, ISBN 3-9802808-2-9
* Das Primzahlkreuz. Band 3, Teil 2(6.Buch): Die 4 Pole der Ewigkeit.
* Gottes geheime Formel. Die Entschlüsselung des Welträtsels und der Primzahlcode. Verlag Langen Müller, München 1995, ISBN 3-7844-2749-9

Habe aber dieses Interview wieder gefunden. Das Interview erläutert den Skandal dahinter. Macht- und Politikelite mauschelten offenbar gewaltig.

weiterlesen...
[ Eintrag ansehen ] ( 106 mal gelesen. )   |  Permanentlink  |   ( 3 / 95 )
Nichts zu verbergen? Gefälschte Papiere für KSK-Soldaten 
Von den Medien größtenteils unbeachtet ist eine - deem Inhalt kaum angemessen kurze - Meldung des Spiegels vom Samstag geblieben, der zufolge das bundesdeutsche Verteidigungsministerium plant, Angehörigen der deutschen Spezialeinheit "Kommando Spezialkräfte" (KSK) zukünftig gefälschte Papiere auszustellen.

Damit sollen den Planungen des Verteidigungsministeriums zufolge die KSK-Soldaten "besser vor der Öffentlichkeit geschützt" werden, so der Artikel. Dort würden derzeit auf Bitte des Staatssekretärs Peter Wichert "Vorschläge, was zum Schutz unserer Soldaten, auch aus Fürsorgegründen" möglich sei, geprüft. Einer dieser "Vorschläge" ist es offenbar, die Soldaten wie Agenten von Geheimdiensten mit gefälschten Papieren auszustatten. Gefälschte Reisepässe könnten die KSK-Soldaten "oder ihre Familienangehörigen gegenüber Ausspähungen oder Bedrohungen" schützen.

Außerdem werde dem Verteidigungsminister Franz Josef Jung empfohlen, rigide gegen Journalisten vorzugehen, die über KSK-Angehörige berichtet haben, um damit "ein deutliches Zeichen zu setzen", so der Spiegel weiter.


Quelle: www.freace.de
Hier wird also nichts weniger als ein Vorgehen gegen Journalisten gefordert, die das grundgesetzlich verbriefte Recht auf Pressefreiheit tatsächlich auch ausüben. Noch offensichtlicher wird die angestrebte totale Geheimhaltung hinsichtlich jeglicher KSK-Einsätze durch den "Vorschlag" der Ausgabe gefälschter Papiere. Die Behauptung, diese diene dazu, die KSK-Soldaten selbst oder deren Angehörige zu "schützen", ist augenscheinlich nur ein Vorwand. Es scheint kaum wahrscheinlich, daß es zu den Gepflogenheiten der KSK gehört, daß bei Einsätzen den "Gegnern" die Ausweise präsentiert werden - ganz im Gegenteil.

Schon in der Vergangenheit wurden bei KSK-Einsätzen größte Anstrengungen unternommen, um KSK-Soldaten sogar von regulären Bundeswehrsoldaten abzuschirmen. So berichtete ein ehemaliger Bundeswehrsoldat von seinem Bosnien-Einsatz gegenüber Freace, daß bei Eintreffen der regulären Bundeswehreinheiten die KSK-Soldaten, die sich bis zu jenem Zeitpunkt im Land befunden hatten, ausgeflogen worden waren. "Wir sahen nur noch die abfliegenden Flugzeuge", sagte er.

Eines der beliebtesten Totschlagsargumente der Befürworter der immer weiter voranschreitenden Überwachung der Menschen ist "Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten." Angesichts dieser neuen Bestrebungen, wirklich absolut sicherzustellen, daß keine Informationen über KSK-Einsätze an die Öffentlichkeit gelangen - was auch bisher praktisch nie der Fall war, obgleich es gerade dort umso wichtiger erscheint - ist die Frage, was Bundesregierung und Bundeswehr denn hinsichtlich der KSK zu verbergen haben, zweifellos naheliegend.



[ Eintrag ansehen ]   |  Permanentlink  |   ( 2.7 / 87 )

<< <Zur¨ck | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | Weiter> >>