Die Sparfalle schnappt zu – Mit voller Kraft abwärts 
Die Wirtschaftskrise war leider kein Wahlkampfthema, auch dank der Medien. Im Gegenteil, wurden doch Jubelmeldungen verbreitet. Deutschland habe die Krise so gut überstanden wie kein anderes Land in der EU, verbreiten Medien im Chor mit Politikern.

Dabei hat die „Krise“ noch gar nicht richtig angefangen und wir sind mittendrin statt nur dabei. Der Sparkurs von Merkels Politik wirkt und zwar geradewegs in den Abgrund.

Bankenkrise, Eurokrise, Staatsschuldenkrise? Ja was denn nun, so fragt der besorgte Bürger. Von allem etwas oder wie? Herr Kreutzer bringt es in seinem Buch, Das Euro-Schlachtfest – Die Logik der Krise, auf den Punkt. Es handelt sich um eine Vermögenskrise. Manche nennen es auch Krise des kapitalistischen Systems.

Vor einigen Tagen präsentierte Eurostat aktuelle Zahlen zur Produktion in der EU. Folgende Grafik stellt anschaulich dar wohin die Reise geht.



Eurostat, Index 2010 = 100

Die Krise fängt erst an

Die „Märkte“ würden wieder „Vertrauen“ fassen, hieß es. Das stimmt sogar. Die „Märkte“ haben nämlich festgestellt, dass alles unternommen wird, um die Gläubiger zu retten. Da schläft es sich doch gleich viel besser. Wer über diesen Mechanismus mehr erfahren möchte, dem sei die Dokumentation Eupoly empfohlen. Die Namensähnlichkeit mit einem weltbekannten Gesellschaftsspiel ist kein Zufall.

Nur Stunden nach Eurostat präsentierte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden die aktuellen Zahlen. Der Unterschied zu obiger Grafik besteht darin, dass die Werte für Deutschland (blaue Linie) ausgewiesen sind.



Die Party neigt sich dem Ende

Nun folgt der Kater. Nach der Bundestagswahl wird die Rechnung präsentiert werden. Dann wird wieder vom Gürtel enger schnallen die Rede sein. Doch wie eng kann man einen Gürtel schnallen, ohne in Schnappatmung zu verfallen?

Die seit mindestens 30 Jahren währende ökonomische Stümperei unserer Regierungen wird schon bald für jedermann spürbar werden.


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