Wie "Experten" und eine mittelmäßige "Elite" unser Land ruinieren Teil I 
Wer glaubt, Neoliberale seien schon die Krönung der mit Dummheit gepaarten Marktradikalität, den möchte ich eines Besseren belehren.

Den Anfang mache ich mit dem Ökonomen Prof. Hans-Hermann Hoppe, einem Vertreter der Österreichischen Schule.

Er hielt im Bayrischen Hof in München einen Vortrag. Das Video dazu binde ich nicht ein und verlinke es nur, damit man sich auch die Kommentare durchlesen kann.

Vortrag

Der Vortrag beginnt bei Minute 27 und ist ein Beispiel dafür, welches Gedankengut diese Schule verbreitet, in dessen Licht die Neoliberalen wie Sozialromantiker erscheinen.

Werfen wir doch mal einen Blick auf den Lebenslauf von Hoppe.

Hoppe studierte Philosophie, Soziologie, Geschichte und Volkswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes (Saarbrücken), der Goethe-Universität in Frankfurt und der University of Michigan in Ann Arbor. Er wurde 1974 in Frankfurt bei Jürgen Habermas promoviert[1] und 1981 habilitiert.
Hoppe war von 1986 bis 2008 Professor für Volkswirtschaftslehre an der University of Nevada in Las Vegas und ist Distinguished Fellow des Ludwig von Mises Institute (Auburn/Alabama). Er gründete im Mai 2006 die Property and Freedom Society.
Er ist Mitglied des Redaktionsbeirates der Zeitschrift eigentümlich frei, für die er auch als Autor tätig ist.


wiki

Er hat also die klassische Bildung genossen, ist aber von Habermas geprägt worden. Außerdem ist er ein Anhänger des

Paläolibertarismus

der stark sozialdarwinistische Züge trägt.

Also ist auch die klassische Bildung kein Garant für ein das Gemeinwohl förderlichen Handelns.

Und nun zu den fünf Weisen. Die fünf Weisen sind das wirtschaftliche Beratergremium der Bundesregierung. In der Regel haben die Weisen in ihrem Leben nie richtig gearbeitet, sondern sich der "Forschung" und Irr-"Lehre" verschrieben.

Der Vorsitzende des Gremiums ist der 1962 geborene Christoph M. Schmidt. Er ist Volkswirt und Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung. Er lehrt an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Angewandte Ökonometrie, insbesondere arbeits- und bevölkerungsökonomische Fragestellungen.

Ein typischer Vertreter der Mainstreamökonomen, der ähnlich den Klimaastrologen, sich auf Modelle stützt die hinten und vorne nicht funktionieren. Wer im Elfenbeinturm sitzt, hat davon aber keine Ahnung.

Er fordert eine Weiterentwicklung der „Hartz-Reformen“und eine weitere Liberalisierung des Arbeitsmarkts. Dazu gehört eine Erhöhung des Rentenalters von den beschlossenen 67 Jahren auf 70 Jahre.

In einem Beitrag für die Welt heißt es:

Experten für Fortsetzung von Schröders Agenda-Politik

Zehn Jahre nach Altbundeskanzler Gerhard Schröders (SPD) Agenda-Rede haben mehrere führende Ökonomen Deutschland Reformmüdigkeit bescheinigt und eine Weiterentwicklung des Umbaus gefordert. "Das Bewusstsein, dass es auch nach der Agenda 2010 noch einen großen Reformbedarf gibt, scheint in der Politik mehr und mehr abhanden zu kommen", sagte der Chef des Sachverständigenrats, Christoph Schmidt, der Zeitung "Welt am Sonntag". Die Diskussion über Mindestlöhne etwa belege, dass "strengere Regulierungen eher auf der politischen Agenda stehen als Liberalisierungen".

Und weiter:

Schmidt mahnte eine Lockerung des Kündigungsschutzes an. Außerdem sei mit der Rente mit 67 das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Die Menschen würden immer älter und das bei zunehmender Gesundheit. "Es ist sinnvoll, diese zusätzlichen Lebensjahre etwa im Verhältnis zwei zu eins auf zusätzliche Arbeitszeit und freie Zeit aufzuteilen", sagte Schmidt. Um die Ausgaben der Krankenkassen im Griff zu behalten, wäre "eine prozentuale Beteiligung der Patienten an den Kosten bis zu einem festzulegenden Höchstbeitrag" sinnvoll.


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Von Ökonomie, also von Volkswirtschaft, hat der Mann keine Ahnung. Und solche Granaten produziert unser Bildungssystem am Stück und das auf Kosten der Steuerzahler.

Gekaufte Wissenschaft als Instrument der Politik. Das geht so seit 30 Jahren, das Ergebnis sieht man.

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