Sinnvolle Krisenvorsorge betreiben 
Seit nunmehr fast fünf Jahren wütet die durch eine Pleite einer amerikanischen Großbank initiierte Finanzkrise. Sparer, auch in Deutschland, sorgen sich seit dem Fall Zypern um ihre Sparguthaben. Politiker eilen rat- und hilflos von Gipfel zu Gipfel. Um die Finanzkrise scheint es ruhiger geworden zu sein, doch der Schein trügt.

Einige Fachleute haben vor dieser Krise gewarnt, doch man wollte nicht auf sie hören. Die Ursachen dieser Krise sind vielfältig und für den Normalbürger nicht zu erkennen. Er muss sich ganz auf das Handeln der Politiker und auf den Rat von Experten verlassen, oder auch nicht.

Die Bundesregierung betreibt seit mindestens 50 Jahren geheime Lager mit Grundnahrungsmitteln. Als Vorsorge für den Fall der Fälle. Niemand weiß, was im nächsten Monat oder im nächsten Jahr passieren kann. Wie sieht nun eine sinnvolle Krisenvorsorge aus, was soll man beachten? Dazu gibt es Listen zum Download und zahlreiche Tipps.

Die 1949 und später Geborenen kennen zwar Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit, haben jedoch nie Versorgungskrisen und Hunger erlebt wie die heute 85-jährigen und Älteren.
Für die Eltern der heute 85+ war Vorsorge Bestandteil des Alltags. Vorräte haltbarer Lebensmittel wurden angelegt, verfügte man über Anbauflächen, so wurden Nahrungsmittel angebaut. Für Viele ist Omas hausgemachte Marmelade noch ein Begriff.

Der Hunger ist nach Europa zurück gekommen. Das sieht man an Griechenland. Die dortigen Suppenküchen können den Bedarf gar nicht decken. Auch die über 1000 Tafeln in Deutschland können den Bedarf nicht decken und müssen teilweise Bedürftige unversorgt lassen.

In der Zeit des kalten Krieges hat so mancher Eigenheimbesitzer sich einen Atombunker bauen lassen und diesen mit Vorräten für mindestens sechs Wochen ausgestattet. Aus heutiger Sicht klingt das übertrieben. Zum Glück wurden diese Bunker nie benötigt.

Geld kann sehr schnell seinen Wert verlieren. Damit ist klar, dass auch ein dickes Polster auf der Bank keine Versorgungssicherheit garantieren kann. Wo Geld wertlos geworden ist, übernehmen Sachgüter den Wert- und Tauschcharakter, weil für Geld nichts mehr zu bekommen ist.

Dieser Vorsorgegedanke ist in den letzten 60 Jahren abhanden gekommen.

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