Deutsche Wirtschaft im Abwärtstrend 
Bekanntlich soll man ja den Teufel nicht an die Wand malen. Ob damit die, wenn auch leicht verzerrte, Abbildung der Realität gemeint sein könnte? Möglich. Und wie sieht das Gegenteil aus? Schwarzmalerei vielleicht? Nein, Schwarzmaler sind eine Untergruppe der Teufel-an-die-Wand-Maler.

Es gibt kein Pendant. Sprachwissenschaftlich sicherlich interessant, aber nicht Gegenstand dieses Beitrags. Da ja bekanntlich Psychologie und das darin enthaltene „Vertrauen“ den Gang der Märkte stark beeinflusst, gibt es Berufsoptimisten, diese findet man in Instituten. Institut klingt gut, klingt wissenschaftlich und neutral. Beliebt im Titel ist auch der Begriff „Forschung“.

Das weltweit viertgrößte Marktforschungsinstitut ist die Gesellschaft für Konsumforschung mit Sitz in Nürnberg. Selbst Pessimisten können hier arbeiten, man braucht ja nur beruflich Optimist sein.

Dort werden Schlagzeilen wie, „Konsumklima so gut wie seit Monaten nicht mehr“ oder, „Kauflaune erreicht neuen Höchststand“ produziert und per Nachrichtenagenturen den Bürgern über die Medien vermittelt.

Mit der Realität hat das in der Regel nichts zu tun. Psychologie eben. Hier werden Beruhigungspillen für Leichtgläubige verteilt. Welche Wirkung diese Beruhigungspillen tatsächlich erzielen ist völlig unbekannt. Kann Glaube Berge versetzen? Dafür gibt es keinen empirischen Beweis. Aber nun zur Realität.

Der Auftragseingang der deutschen Industrie schwächelt nicht nur, er ist besorgniserregend. Daran kann keine Umfrage etwas ändern. Sowohl der Auftragseingang im Inland, als auch der aus dem Ausland lassen nach. Dies wird sich in den nächsten Monaten möglicherweise noch verstärken.



Auch der Einzelhandel in Deutschland zeigt einen Abwärtstrend. Millionen Bürger in unserem Land haben zwar möglicherweise Kauflaune, aber kein Geld um Bedarfe decken zu können.



Bislang gibt es auch keine Indizien, die auf eine Trendumkehr schließen lassen. Deutschland steckt in einer systemischen Rezession.

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