Zahlen des Grauens 
Die Realität in Zahlen. Zahlen sind an sich eine trockene Angelegenheit und für sich allein ziemlich bedeutungslos. Erst im Kontext erhalten sie Bedeutung. Wer den Illusionisten weiterhin glauben möchte, Deutschland ginge es gut, sollte daher nicht weiter lesen.



Das Arbeitsvolumen der Erwerbstätigen (inkl. Selbstständige) ist seit 1995 bis etwa 2005 zurückgegangen und liegt heute etwa auf dem Niveau von 2000. Die Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigenstunde ist zugleich deutlich gewachsen. In der gleichen Zeit produzieren die Erwerbstätigen heute etwa ein Viertel mehr als 1995.



Diese Zahlen widerlegen das Argument des ausufernden Sozialstaates.



Die geringe Steuerquote geht besonders zu Lasten der Kommunen. Geschlossene Hallenbäder und Büchereien, marode Strassen etc.





Die preisbereinigten Bruttostundenlöhne sind zwischen 2000 und 2010 in allen Bereichen gesunken. Besonders stark betroffen sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unqualifizierten Jobs.
Die realen Bruttolöhne lagen 2012 1,8 Prozent unter dem Niveau von 2000.



Deutschland ist in der Entwicklung der Lohnstückkosten mit Abstand Schlusslicht in Europa. In Großbritannien sind die Lohnstückkosten jedes Jahr im Durchschnitt mehr als dreimal so stark gewachsen wie in Deutschland. Die Entwicklung der Lohnstückkosten verschafft dem Standort Deutschland einen deutlichen Wettbewerbsvorteil – zulasten anderer Länder, in denen die realen Löhne in den letzten Jahren stärker gestiegen sind und zulasten der deutschen Arbeitnehmer, deren reale Löhne gesunken sind.





Von Jobwunder keine Spur.







Zu den den 4,4 Mio. ALG-II-Empfängern kommen noch 1,1 Mio. ALG-I-Empfänger hinzu. Damit sind 5,5 Mio. Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

Quelle der Grafiken: Politik mit Zahlen

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