Der Hunger kehrt nach Europa zurück 
Was bis vor einiger Zeit noch unvorstellbar war, ist nun Realität. Armut, Hunger und Obdachlosigkeit breiten sich in Europa aus. Für immer mehr Menschen in Griechenland, Portugal und Spanien wird das Leben schwieriger.

In den Medien ist davon kaum etwas zu erfahren. Die Fehlkonstruktion des Euro und als Folge die Krise, brachte Unfrieden in die genannten Länder. Massendemos und Generalstreiks sind fast an der Tagesordnung.

Manche wohnen in ihren Autos, Kinder gehen hungrig zur Schule. Die Schlangen vor den Suppenküchen werden immer länger. Alleinerziehende können ihre Kinder nicht mehr versorgen und geben sie bei Sozialeinrichtungen ab. Ein Drama, was sich vor unserer Haustür abspielt.

Da gibt bei Jauch Herr Ackermann zu, das die Banken an der Krise eine erhebliche Mitschuld haben. Das kann man auch folgenlos zugeben. Während Kleinganoven gnadenlos verfolgt werden, bleiben die Verantwortlichen für den Betrug an den BürgerInnen incl. der Politmarionetten ungeschoren.

Der Konzern Unilever stellt sich schon darauf ein. "Die Armut kehrt nach Europa zurück", sagte Europa-Chef Jan Zijderveld der "Financial Times Deutschland". "Wenn ein Spanier nur noch durchschnittlich 17 Euro pro Einkauf ausgibt, dann kann ich ihm kein Waschmittel für die Hälfte seines Budgets verkaufen."

"In Indonesien verkaufen wir Einzelpackungen Shampoo für zwei bis drei Cent und verdienen trotzdem ordentliches Geld", sagte Zijderveld der "FTD". "Wir wissen, wie das geht, aber in Europa haben wir es in den Jahren vor der Krise verlernt."

Da Bilder mehr als Worte sagen können, nachfolgend einige Kurzvideos, die die Lage der Menschen zeigen.







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