Wie die Energiewende uns in ein Desaster führt 
Die verantwortlichen Politiker stecken noch immer den Kopf in den Sand, was das ökonomisch unsinnige und für den Verbraucher teure EEG betrifft. Immer mehr Haushalte können ihre Stromrechnung nicht bezahlen. In 2010 gab es nach einer Hochrechnung der Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen 600.000 Stromsperren in Deutschland wegen unbezahlter Rechnungen.

Bestraft werden die Verbraucher, die die Gewinne der Ökostrominvestoren nach dem unsozialen Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) bezahlen müssen. Hier trifft es vor allem Arbeitslose und Niedriglöhner, Rentner und die „Generation Praktika“.

Subventionswahnsinn

Die Anbieter von Strom aus Solar- und Windkraftanlagen stopfen sich dank Abnahmegarantie auch dann die Taschen voll, wenn der produzierte Strom wegen Netzüberlastung nicht abgenommen werden kann oder ins Ausland verschenkt wird. Währenddessen müssen ständig konventionelle Kraftwerke im Stand-By-Betrieb laufen, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Im Stand-By-Betrieb können diese Kraftwerke aber nicht wirtschaftlich betrieben werden, da die Personal- und Kapitalkosten nicht geringer sind als unter Volllastbetrieb. Der Verbraucher trägt die Kosten.

Vernichtung von Arbeitsplätzen

Energieintensive Produktionen verlagern ihre Herstellung ins Ausland. Dort ist Strom zum Teil erheblich günstiger als in Deutschland. Doch das will den energiepolitischen Tieffliegern (noch) nicht in den Kopf. Bei einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 2,8 % pro Jahr, verdoppelt sich der Energiebedarf alle 25 Jahre. Das ist aber mit Solardächern und Windkraftanlagen nicht zu stemmen. Allein der Wachstumszwang führt die Energiewende ad absurdum. Mit Solar- und Windstrom wird niemals eine Versorgungssicherheit hergestellt werden können.

Erstes Umdenken beginnt

Einigen Herstellern von Windparks scheint langsam ein Licht aufzugehen.

Nordex zweifelt an Rentabilität von Offshore-Windparks

Der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex mit Sitz in Rostock und Hamburg zieht sich aus dem Geschäft mit Offshore-Windparks zurück – und begründet dies mit hohen Entwicklungskosten und fraglicher Rentabilität. „Bei Offshore dauert es mindestens bis zum Jahr 2017, bis wir das erste Geld verdienen können“, sagte Nordex-Sprecher Ralf Peters am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Das Unternehmen sehe einen eigenen Investitionsbedarf von rund 180 Millionen Euro für die Entwicklung von Offshore-Windparks, „das schafft man nicht alleine“.


Hamburger Abendblatt

Es gibt nur eine Möglichkeit das Desaster abzuwenden: Die Abschaffung des EEG. Diesem Ziel hat sich die nationale anti-EEG Bewegung verschrieben.

http://www.naeb.info/

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