Die Organisation „Common Purpose“ - Sekte oder Denkfabrik? 
Bisher waren schon die Grenzen zwischen Denkfabrik und Lobbyist
fließend. Kann eine solche Organisation auch noch etwas anderes Sein?
Vielleicht eine Sekte? Der Leser kann sich darüber selber eine
Meinung bilden.



Es geht um die Organisation "Common Purpose", auf deutsch
"Gemeinsames Ziel". Schauen wir uns mal an was dahintersteckt.

Es begann 1988 in Großbritannien, wo die Organisation etwa 45 Büros unterhält, aber jetzt hat sie ihr Sonnensymbol-Logo in vielen Ländern eingeführt als „Common Purpose International“. Dazu gehören Länder wie Frankreich, Deutschland, Ghana, Ungarn, Indien, Irland, die Niederlande, Südafrika, Spanien, Schweden, die Schweiz und die Türkei.

Folgendes Ziel verfolgt diese Organisation:

„Common Purpose beabsichtigt, die Art und Weise zu verbessern, in der die Gesellschaft funktioniert, indem sie die Visionen, die Fähigkeit zur Entscheidungsfindung und den Einfluss aller Arten von Führungskräften erweitert. Die Organisation unterhält eine Reihe von Bildungsprogrammen für Führungskräfte aller Altersklassen, gesellschaftlicher Hintergründe und Bereiche, um ihnen zu der Inspiration, der Information und den Möglichkeiten zu verhelfen, die sie brauchen, um die Welt zu verändern.“

Klingt noch nicht unbedingt nach Sekte, oder doch?

Ein gemeinsames Ziel? Zu welchem Endzweck? "Die Welt verändern",
wie? In welcher Weise? etc. etc.

Die Organisation hat jetzt in jeder größeren Stadt oder Metropole in Großbritannien Trainingsprogramme laufen, seit 1989 waren mehr als 60.000 Leute beteiligt und 20.000 „Führer“ schlossen dabei ein oder mehrere Programme ab. Ensprechende Kurze bzw. Progamme werden auch
in Deutschland in verschiedenen Städten angeboten.

Diese sind:

* Führer: Matrix und Focus
* Aufstrebende Führer: Navigator
* Sehr junge Führer: Your Turn
* Führer, die eine Einweisung vor Ort brauchen: Profile
* Nationale Führer: 20:20

Die Vorteile des Common-Purpose-Trainings sind folgende, so die Verkaufswerbung:

Teilnehmer erwerben neue Kompetenzen und werden effektiver in einer mannigfaltigen und komplexen Welt.
Organisationen profitieren von stärkeren, inspirierteren, besser vernetzten Managern und Führungskräften, die der Gemeinschaft näher sind.
Gemeinschaften profitieren vom Verständnis für Querverbindungen und von Initiativen, da verschiedene Teile der Gemeinschaft lernen, effektiver zusammen zu funktionieren.

Diejenigen, welche die Kurse abschließen, werden Common-Purpose-Absolventen genannt.Solche "Absolventen“
arbeiten allen britschen Lebensberreichen. So z.B. in der Regierung, im Justiz- und Gesundheitswesen etc. Wie weit dies schon für
Deutschland gilt, schauen wir uns noch an.

Worum geht es? Wer hat diese Orga gegründet und warum?

Die offizielle Gründerin und leitende Chefin von „Common Purpose“ ist Julia Middleton, die auf der englischen „Common-Purpose“-Website (hier die deutsche) versäumt, eine Tatsache von ziemlicher Bedeutung zu erwähnen: Sie ist gleichzeitig auch Chefin im persönlichen Stab des Büros von John Prescott, Vizepremier. Prescott war verantwortlich für die Schaffung von „Regionalversammlungen“ in ganz Großbritannien, die Teil des Plans sind, die Nationen abzuschaffen und ihre machtlosen „Regionen“ unter den Stiefel der Europäischen Union zu bringen. Er hat natürlich versucht, diese Politik als „dem Volk Macht zurückgeben“ zu verkaufen.

Unter Tony Blair wurde Prescott schon entmachtet, er behält zwar
Titel und Sitz, ist aber ohne Ressort.

Was dieser Mann u.a. vom Stapel läßt kann man hier
nachlesen.

Oder hier.

Prescott hat mit „Common Purpose“ und Julia Middleton ein gemeinsames Ziel, denn sie haben sich alle derselben Aufgabe verschrieben.
Den Superstaat EU in allen Lebensbereichen mit solchen "Führern"
zu durchsetzen. Quasi "Marionetten" zu installieren, um mit deren
Hilfe die Souverenität und damit die Demokratie der einzelnen
EU-Staaten zu unterwandern.

Man kann eine Illuminatenorganisation immer an ihrem Wunsch erkennen, alles zu zentralisieren, und das schließt die Gedankenzentralisierung ein, da Verschiedenheit zugunsten eines fabrizierten „Konsens“ verachtet, lächerlich gemacht und abgelehnt wird.

Eine ähnliche Vorgehensweise erkennt man an dem Klimaschwindel.
Auch hier spricht man von wissenschaftlichen "Konsens". Kritische
Wissenschaftler werden lächerlich gemacht, zensiert und riskieren
ihren Job.

Hunderte von Schreibern sind tagelang damit beschäftigt, für unsere
Politiker Reden zu schreiben die nichts aussagen und belanglos sind,
um in aller Ruhe Pläne umzusetzen, die nicht dem Wählerwillen
entsprechen.

Bryan Key schreibt in seinem Buch „The Age of Manipulation” (Das Zeitalter der Manipulation) über seine Erfahrung, mit anderen zusammen Reden für US-Präsident Dwight Eisenhower zu schreiben:

„Drei Schreiber fertigten 36 schlaflose Stunden lang Entwurf um Entwurf an, die von einem stellvertretenden Pressesekretär des Weißen Hauses geprüft wurden, der knappe Kommentare losließ, wie: ‚Viel zu genau!’, ‚die Bezugnahme auf Tatsachen abschwächen!’ und ‚zurücknehmen und vernebeln!’ ‚Macht es unklarer’, so entdeckten wir schließlich, bedeutete, alle klaren Tatsachenangaben über alles zu vermeiden, was über die genaue Angabe der Tageszeit hinausging […] Die Rede wurde endlos diskutiert bezüglich möglicher Reaktionen seitens des Publikums, Bekräftigung von Glauben und Ansichten und sich daraus ergebenden Bedeutungen […] Würde irgendjemand diese leere Rhetorik ernst nehmen? Die Rede las sich glatt, aber sagte absolut nichts über irgendetwas aus. Und genau das war es auch gewesen, was sie aussagen sollte. Bei Interviews mit Zuhörern der Rede, äußerten die meisten Genugtuung über die Worte des großen Mannes: ‚Ike hat es ihnen wirklich gegeben!’ ‚Er hat meine Stimme!’ ‚Ich mag die Art, wie er denkt!’ ‚Großartige Rede!’“

Dies ist nur ein Beispiel. Man muß nur genau hinhören, wenn die
als Sprachrohre unserer Parteien genannten Generalsekretäre ihre
Spruchblasen, egal zu welchem Thema, zum besten geben.

Einer der Tavistock-Gründer, Dr. John Rawlings Rees, der auch Mitbegründer der Weltorgansiation für Geistige Gesundheit ist
sagte folgendes:

„Wir müssen anstreben, jede Bildungsaktivität in unserem nationalen Leben zu durchdringen […] Wir haben einen nützlichen Angriff auf eine Reihe von Berufen unternommen. Die zwei leichtesten von allen sind natürlich die Lehrberufe und die Kirche: Die beiden schwierigsten sind Jura und Medizin.“

Brock Chrisholm, der ehemalige Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), sagte ganz richtig: „Um eine Weltregierung zur erreichen, ist es nötig, aus dem Bewusstsein der Menschen ihren Individualismus zu entfernen.“

WHO, WTO, IWF, IPCC und alle anderen Organisationen geben die
"Regeln" vor. Doch das genügt nicht. Man brauchte eine Armee
von Marionetten um diese in allen Lebenbereichen einzuführen.

Und da kommt so eine Orga wie "Common Purpose" wie gerufen.

Brian Gerish von www.eutruth.org.uk kam zur Erkenntnis, dass „Common Purpose“ Führungskräfte rekrutiert und trainiert, damit diese loyal gegenüber den Zielen der Organisation und der Europäischen Union sind und die Herrschaftsstruktur vorbereiten für das, was sie die „postdemokratische Gesellschaft“ nennen, nachdem die Nationen durch Regionen in der EU ersetzt worden sind. „Sie lernen zu regieren, ohne Rücksicht auf die Demokratie und werden den EU-Polizeistaat zu jedem von uns nach Hause bringen“, sagt Gerrish. Immer mehr „Common-Purpose“-„Abolventen“ finden sich überall.

Folgende britsche Personen haben die Kurse und Programme absolviert: Michael Craik, Polizeipräsident von Northumbria; Andrew Dixon, Geschäftsführer des Arts Council (Kunstrat) von Nordost-England; Glyn Evans, Stadtkaplan; Chris Francis, Hauptmanager des Wildvögel- und Feuchtland-Trusts; Anne Marshall, Geschäftsführerin von Age Concern (Seniorenhilfswerk); Anthony Sargent, Generaldirektor von „The Sage Gateshead“; Miriam Harte, Direktorin des Beamish Museums; und Sue Underwood, Geschäftsführerin von NEMLAC (Nordostmuseum, Verwaltung Büchereien und Archiv). Brian Gerrish hat sie überall in der Regierungsstruktur wiedergefunden und es wurden mehr als 100 Millionen Pfund an Steuergeldern für Kurse von Regierungsangestellten ausgegeben. Die Organisation hat Mitglieder im Gesundheitswesen, der BBC, in der Polizei, juristischen Berufen, Religion, Stadtverwaltung, Gemeindewesen und Regierungsministerien, Parlament und Agenturen für Regionalentwicklung.

„Common Purpose“-Treffen werden unter den Regeln von „Chatham House“ abgehalten, die Teilnehmern zwar gestatten, die Informationen zu benutzen, die sie erhalten haben, jedoch nicht die Identität oder die Herkunft ihrer Quelle offen zu legen, noch die Identität eines anderen Teilnehmers. „Chatham House“ ist das Hauptquartier des „Royal Institute of International Affairs“ der Illuminaten, welches Teil des Netzes ist, das den „Council on Foreign Relations“ und die „Trilaterale Kommission“ in den Vereinigten Staaten einschließt. Die „Chatham House“-Regel wurde eingeführt, um ihre Treffen geheim zu halten, während gleichzeitig ihre Politik auf einer nicht zuzuordnenden Grundlage gefördert wird.

Nach dem bisher gelesenen kann man sicherlich ein Zwischenfazit ziehen:

Die Scientologen arbeiten ähnlich.

"Auch in Deutschland werden zunehmend Führungskräfte rekrutiert.
Annette Zimmer-Kass ist eine dieser Führungskräfte. Die Vertriebsleiterin bei Siemens hat in 2005 am Common Purpose-Programm teilgenommen - und ist bis heute sehr davon angetan."

Nach Deutschland kam die Bewegung 2004, und im Juli 2006 wurde die bundesweite Geschäftsstelle in Frankfurt eingerichtet. Zahlreiche Unternehmen unterstützten Common Purpose, darunter die Fraport AG, Betreiber des Frankfurter Flughafens, die Deutsche Bank und die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, aber auch kulturelle Institutionen wie der S. Fischer Verlag und der Hessische Rundfunk.

Die Inhalte der Kurse und Programme werden mit Hilfen von
NLP vermittelt.

"Common Purpose "Ort im Land der Ideen"
Das Jahr 2007 begann für Common Purpose mit einem Tusch. Am 17. Januar wurde Common Purpose von der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler als „Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ geehrt.

http://www.commonpurpose.de/home/news/356orte.aspx

Aja, der Köhler auch mal wieder dabei.
Wer ist "Land der Ideen"? Das sind die hier:

Und Wiki:

"Die Initiative Deutschland – Land der Ideen ist eine gemeinsame Image- und Standortinitiative der deutschen Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Schirmherr ist Bundespräsident Horst Köhler, organisiert und durchgeführt werden die Werbeaktionen von der zu diesem Zweck gegründeten FC Deutschland GmbH."

Also ein immer enger werdendes Netzwerk, mit dem Ziel, in kleinen,
kaum merkbaren Schritten, die Demokratie, Individualität, kritisches
Denken etc. abzuschaffen.

Hat von Euch schon jemand an eine Kurs dieser dubiosen Orga
besucht?

Meine Meinung über diese Orga steht fest. Wie ist deine Meinung?


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