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	<title>aristo blog  - nachrichten die man nicht überall findet -</title>
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	<modified>2012-05-21T05:50:55Z</modified>
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	<copyright>Copyright 2012, aristo</copyright>
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		<title>Wir brauchen bundesweite Volksentscheide</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Mehr Demokratie wagen! Sagte einst Willy Brandt und lag mit dieser Einschätzung völlig richtig. Passiert ist leider wenig, um es vorsichtig zu formulieren.<br /><br />Hilf- und ratlose Politiker sind ein Beleg dafür, das die rein parlamentarische Demokratie versagt hat. Es gab zwar in der Vergangenheit immer wieder Anläufe, bundesweite Volksentscheide einzuführen, doch diese scheiterten alle an parteitaktischen Spielchen der etablierten Parteien. Zumal bei diesen die Meinung vorherrscht, das eine Änderung des Grundgesetzes dafür notwendig sei. <br /><br />Doch darüber gehen die Meinungen auseinander. Renommierte Staats- und Verfassungsrechtler sehen ein einfaches Ausführungsgesetz für ausreichend an, da die Grundlage für bundesweite Volksentscheid bereits im Grundgesetz vorhanden ist. <br /><br />Diese Grundlage findet sich in Artikel 20 Absatz 2 GG:<br /><br /><b>Alle</b> Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird <b>vom Volke in Wahlen und Abstimmungen</b> und durch Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.<br /><br />Es gibt zahlreiche Themen, zu denen die Bürgerinnen und Bürger gerne gefragt worden wären, z.B. bei diesen: <br /><br />- Gentechnikeinsatz - Milliardengräber, wie z.B. die Elbphilharmonie - Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke - Kriegseinsätze in Afghanistan u. Anderswo - &quot;Reformen&quot; der Sozialversicherungssysteme - Bankenrettungspläne, die uns auf Jahrzehnte verschulden - EU Reformvertrag – Euroeinführung - Eurorettungspläne usw. usf.<br /><br />Um nur einige zu nennen. Das Lobbyisten Gesetze schreiben, Entscheidungen im kleinen Kreis hinter verschloßenen Türen gefällt werden und die Parlamentarier dank Fraktionszwangs diese nur noch abnicken, sind nur einige Beispiele dafür, das unsere Demokratie in einer Krise steckt.<br /><br />Die immer stärke werdende Verzahnung von Politik und Wirtschaft dient schon seit vielen Jahren nicht mehr dem Gemeinwohl und ist meiner Meinung mit zwei Kreuzen alle vier Jahre auch nicht ausreichend demokratisch legitimiert.<br /><br />Wer für bundesweite Volksentscheide ist, hat eine besondere Verpflichtung sich zu informieren.<br /><br />Es gab im Bundestag einige Anläufe diese einzuführen, leider ergebnislos. Auch der Verein Mehr Demokratie e.V. versucht sich seit über 20 Jahren an dem Thema. Ebenfalls erfolglos. Umstritten ist die Behauptung, man benötige eine Grundgesetzänderung. Einige Verfassungsrechtler halten aber ein einfaches Ausführungsgesetz für ausreichend, damit braucht es im Bundestag nur eine einfache Mehrheit.<br /><br />Das Netzwerk Volksentscheid hat ein solches Ausführungsgesetz ausgearbeitet und dieses möchte ich hier zur Diskussion stellen:<br /><br /><a href="http://netzwerkvolksentscheid.de/filesdateien/Ausf%C3%BChrungsgesetz%20Stand%2012.5.11-1.pdf" target="_blank" >Ausführungsgesetz für bundesweite Volksentscheide</a><br /><br />Unsere Demokratie ist gefährdet! Wenn wir BürgerInnen uns über den Tisch ziehen lassen, dann ist das seit 63 Jahren andauernde Demokratieexperiment bald Geschichte.<br /><br />Nach dem demokratischen Legitimitätsprinzip der Volkssouveränität ist sie im Besitze des originären pouvoir constituant, weshalb sie einen höheren Rang hat als die auf Grund einer bereits erlassenen Verfassung gewählte Legislative, Organ des pouvoir constitué, der verfassten Staatsgewalt:<br /><br /><blockquote><i>„Eine verfassunggebende Versammlung hat einen höheren Rang als die auf Grund der erlassenen Verfassung gewählte Volksvertretung. Sie ist im Besitz des pouvoir constituant. Mit dieser besonderen Stellung ist unverträglich, daß ihr von außen Beschränkungen auferlegt werden. […] Ihre Unabhängigkeit bei der Erfüllung dieses Auftrages besteht nicht nur hinsichtlich der Entscheidung über den Inhalt der künftigen Verfassung, sondern auch hinsichtlich des Verfahrens, in dem die Verfassung erarbeitet wird.“</i></blockquote><br /><br />Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 23. Oktober 1951, II. Senat, Leitsatz 21 und 21c)(BVerfGE 1, 14 – Südweststaat, LS 21 und 21c)<br /><br />Im Klartext heißt das: Sollten sich die BürgerInnen über den Modus für eine verfassungsgebende Versammlung einigen und sich eine neue Verfassung geben, dann ist der Spuk, den uns die etablierten Parteien seit 30 Jahren auftischen vorbei. Wir dürfen unsere Demokratie nicht den Märkten opfern!<br /><br />Eine Verbreitung dieses Artikels ist ausdrücklich erwünscht.<br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<title>Was kommt nach unserem Geldsystem? - Das neue System -</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Das das aktuelle Geldsystem schwerwiegende Konstruktionsfehler hat, die in regelmäßigen Abständen zu Krisen und in der Folge zu Not und Leid führen, ist immer mehr Menschen bewußt.<br /><br />Es gibt zahlreiche Ideen für Alternativen. Im nachfolgenden Video (eine abgefilmte Powerpoint-Präsentation, daher ohne Ton) zeigt der Wirtschaftswissenschaftler Franz Hörmann eine interessante Möglichkeit auf, wie ein „konfliktfreies“ Geldsystem aussehen könnte.<br /><br />Nutzen Sie die Kommentarfunktion für eine lebhafte Diskussion.<br /><br /><object style="height: 360px; width: 370px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6tK91Lq7cSg?version=3&feature=player_detailpage"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/6tK91Lq7cSg?version=3&feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="370" height="360"></object><br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<title>Energiewende (Satire)</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Bis Methanhydrat wirtschaflich &quot;geerntet&quot; werden kann , wird es noch eine ganze Weile dauern. Da ist bis auf absehbare Zeit Ölschiefer und Schiefergas interessanter. Übrigens, die USA verfügen über enorme Ölreserven.<br /><br /><a href="http://goo.gl/rbWsI" target="_blank" >http://goo.gl/rbWsI</a><br /><br />Energiewende (Satire)<br /><br />Wir haben Solarzellen und Windräder. Fast jedem ist klar, das damit keine sichere Energieversorgung gewährleistet werden kann. Ein kleines aber inovatives Unternehmen in der Nähe von Stuttgart könnte dies jedoch ändern. Nach jahrelanger Forschung und unter Verwendung von 10 Milliarden Euro Forschungsgeldern aus Steuermitteln, hat das Unternehmen nun den ersten wirtschaftlich arbeitenden Prototyp eines Regenrads vorgestellt. <br /><br />Das Prinzip ist denkbar einfach. Regenwasser wird in einem Turm (Höhe 400 m), an dessen Spitze ein Fächer aus 4000 aus Edelstahl gefertigten Auffangpfannen angebracht ist, aufgefangen und in einem sich nach unten verjüngentes Fallrohr eingespeist. Die im Maschinenraum untergbrachte Regenturbine liefert absolut CO2-Freien Ökostrom. Regenräder haben gegenüber den Windrädern den Vorteil, das sie eng nebeneinander aufgestellt werden können. Das Motto des jungen Unternehmens: &quot;Weht kein Wind, scheint keine Sonne, dann regnet es.&quot; Projektentwickler wollen nun in &quot;Save the Earth Parks&quot; eine Kombination von Wind, Sonne und Regen umsetzen. <br /><br />Nach einer mehrwöchigen Planungsstudie, schied die Wüste Gobi als Standort aus. <br />Man entschied sich für das Pilotprojekt für ein Grundstück östlich von London. Verschwörungstheoretiker behaupten nun, das dieser Standort deswegen gewählt wurde, weil es dort überdurchschnittlich häufig regnet. Der verantwortliche Projektentwickler wies dies jedoch entschieden zurück: &quot;Wir bauen deswegen in England, weil wir hier einen opitmalen Mix aus Wind, Sonne und Regen haben. England könnte der Energiestandort für Europa werden.&quot;<br /><br />Nach dieser Ankündigung haben die Eigentümer der &quot;Regenmacher GmbH + Co. Kg&quot;, eine bislang nur regional bekannte Firma mit 2 Propellermaschinen, beschloßen, das Familienunternehmen in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Den Börsengang des IPO übernahm die Deutsche Bank. Satte 756 Millionen Euro kamen in die Kasse. Daraufhin orderte die in &quot;REGMACH AG&quot; umbenannte GmbH 35 Stück Flugzeuge vom Typ Airbus A 380 mit Spezialausstattung, um auch aus der letzen Wolke noch Regen zu bekommen. <br /><br />Gerüchten zu Folge, sollen sich die Eigentümer von &quot;REGMACH AG&quot;, die 92,2 Prozent der Aktien halten, an dem &quot;Regenpark Alpen&quot; beteiligt haben. Das Wolken an den Alpen hängen bleiben und abregnen ist sei vielen Jahren bekannt. Eine vermutete feindliche Übernahme der &quot;ALPREG AG&quot; durch die &quot;REGMACH AG&quot; trieb den Kurs der &quot;ALPREG&quot; in die Höhe.<br />Inzwischen fordert die Bürgerinitiative &quot;Trockene Almkühe&quot; Zuschüße für regendichte Unterkünfte für das Milchvieh. <br /><br />Der Sprecher der Initiative, Rind Horn, &quot;Wir brauchen nicht nur regendichte Unterkünfte für unsere Kühe, wir brauchen auch für den Almauftrieb und Almabtrieb rutsch- und schlupffeste Hufenschuhe für die Tiere. Das können wir nicht selber stemmen.&quot;<br />Um diese Frage zu klären, hat die Bundesregierung einen Kuhrat ins Leben gerufen. <br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<title>Wie unsere Volksvertreter die Menschenwürde unserer Bürger mit Füßen treten</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Die Würde des Menschen ist unantastbar, so steht es in unserem Grundgesetz. Das steht auch in der UN-Menschenrechtscharta. Unsere Politiker werden nicht müde, Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern anzuprangern. Die Redebeiträge dazu würden ganze Bücherregale füllen. Doch wie gehen diese Politiker mit den Menschenrechten der Bürger im eigenen Land um? Das konnte man am 26.04.2012 im Bundestag, von den Medien völlig ignoriert, beobachten.<br /><br />DIE LINKE hat einen Antrag gestellt. In diesem heißt es:<br /><br /><blockquote><b>Sanktionen im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch und Leistungseinschränkungen im Zwölften Buch Sozialgesetzbuch abschaffen</b><br /><br />Der Bundestag wolle beschließen:<br /><br />I. Der Deutsche Bundestag stellt fest:<br />II. <br />Das politische und staatliche Handeln in der Bundesrepublik Deutschland ist mit Artikel 1 des Grundgesetzes (GG) auf die Achtung und den Schutz der Würde des Menschen auszurichten. Aus der Menschenwürde ergibt sich in Kombination mit dem Sozialstaatsgebot nach Artikel 20 GG das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum. Dieses Grundrecht ist durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Februar 2010 bestätigt worden. <i>Nach diesem<br />Urteil ist das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum dem<br />Grunde nach unverfügbar.</i></blockquote><br /><br /><a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/051/1705174.pdf" target="_blank" >Antrag</a><br /><br />Im Klartext: Sanktionen, also eine Minderung des Regelsatzes, ist verfassungswidrig, da sie die Würde des Menschen und das Sozialstaatsgebot verletzen. Wer sich etwas mit dem GG beschäftigt hat und das Urteil des BverfG kennt, für denjenigen ist das einleuchtend und logisch. Nur nicht für unsere Abnicker im Bundestag. Ich bezweifle, das unsere Volkszertreter überhaupt das GG jemals gelesen haben. In deren Augen ist nicht die Würde des Menschen unantastbar, sondern die Profite der Wirtschaft und die Abgeordnetendiäten.<br /><br />Zu dem Antrag DER LINKEN hat es eine kleine Debatte gegeben, die Sie sich hier ansehen können. Was mal wieder auffällt, ist die gähnende Leere des Plenarsaals. Dabei geht es um Menschenrechte. Das betrifft ja auch nur 6 Millionen Menschen in unserem Land. Also eine Randgruppe sozusagen. Da geht man lieber auf die Toilette und holt sich ein bischen Schnee. (<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,100925,00.html" target="_blank" >Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Kokain-Verdachts</a>). Gut, das ist schon eine Weile her. Doch ich bin sicher, das sich bis heute an dieser Praxis nichts geändert hat. Aus diesem Blickwinkel werden auch so manche Abstimmungsergebnisse verständlicher. Vielleicht ist es ja auch so, das der so genannte Fraktionszwang darin besteht, sich kollektiv zuzudröhnen? Wer weiß?<br /><br />Hörenswert ist die erste Rednerin, Katja Kipping, sozialpolitische Sprecherin der Linken. Den Rest können Sie sich antun, müssen es aber nicht, obwohl es sehr leerreich ist.<br /><br /><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" width="450" height="339" id="showIt" style="width: 450px; height: 339px;"><param name="movie" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf"/><param name="menu" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="scalemode" value="showall" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.115&bandwidth=514&xasxTemplate=xasx_od.xml&autoPlay=false&skin=od_embed_ext&application=144277506&playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&params=?r=r$contentId=1671006$singleton=true$forcedWidth=450$forcedHeight=309$keepVideoAspectRatio=true&language=de" /></object><br /><br />Die anschließende Abstimmung verlief erwartungsgemäß:<br /><br />429 Nein-Stimmen bei 68 Ja-Stimmen und 67 Enthaltungen.<br /><br />Das Abstimmungsergebniss im Detail kann man <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/20120426_1.pdf" target="_blank" >hier einsehen</a>.<br /><br />Interessant ist, das bei B90/DIE GRÜNEN nur ein einziger Abgeordneter dafür gestimmt hat. Christian Ströbele. Er ist gelernter Jurist und weiß, das die Menschenwürde in unserem Land schon seit längerem nichts mehr zählt. <br /><br />DIE GRÜNEN sind ein Auslaufmodell, wie die FDP. Sie stehen ganz hinten und werden von den PIRATEN gefressen. Wenn eine Gruppe von Menschen von einem Bären angegriffen wird, muss man nicht schneller laufen können als der Bär. Es reicht, schneller zu laufen als der Langsamste in der Gruppe.<br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<title>Wie die Energiewende uns in ein Desaster führt</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Die verantwortlichen Politiker stecken noch immer den Kopf in den Sand, was das ökonomisch unsinnige und für den Verbraucher teure EEG betrifft. Immer mehr Haushalte können ihre Stromrechnung nicht bezahlen. In 2010 gab es nach einer Hochrechnung der Verbraucherschutzzentrale Nordrhein-Westfalen 600.000 Stromsperren in Deutschland wegen unbezahlter Rechnungen.<br /><br />Bestraft werden die Verbraucher, die die Gewinne der Ökostrominvestoren nach dem unsozialen Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) bezahlen müssen. Hier trifft es vor allem Arbeitslose und Niedriglöhner, Rentner und die „Generation Praktika“. <br /><br /><b>Subventionswahnsinn</b><br /><br />Die Anbieter von Strom aus Solar- und Windkraftanlagen stopfen sich dank Abnahmegarantie auch dann die Taschen voll, wenn der produzierte Strom wegen Netzüberlastung nicht abgenommen werden kann oder ins Ausland verschenkt wird. Währenddessen müssen ständig konventionelle Kraftwerke im Stand-By-Betrieb laufen, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Im Stand-By-Betrieb können diese Kraftwerke aber nicht wirtschaftlich betrieben werden, da die Personal- und Kapitalkosten nicht geringer sind als unter Volllastbetrieb. Der Verbraucher trägt die Kosten.<br /><br /><b>Vernichtung von Arbeitsplätzen</b><br /><br />Energieintensive Produktionen verlagern ihre Herstellung ins Ausland. Dort ist Strom zum Teil erheblich günstiger als in Deutschland. Doch das will den energiepolitischen Tieffliegern (noch) nicht in den Kopf. Bei einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von 2,8 % pro Jahr, verdoppelt sich der Energiebedarf alle 25 Jahre. Das ist aber mit Solardächern und Windkraftanlagen nicht zu stemmen. Allein der Wachstumszwang führt die Energiewende ad absurdum. Mit Solar- und Windstrom wird niemals eine Versorgungssicherheit hergestellt werden können. <br /><br /><b>Erstes Umdenken beginnt</b><br /><br />Einigen Herstellern von Windparks scheint langsam ein Licht aufzugehen.<br /><br /><blockquote><b>Nordex zweifelt an Rentabilität von Offshore-Windparks</b><br /><br />Der Windkraftanlagen-Hersteller Nordex mit Sitz in Rostock und Hamburg zieht sich aus dem Geschäft mit Offshore-Windparks zurück – und begründet dies mit hohen Entwicklungskosten und fraglicher Rentabilität. „Bei Offshore dauert es mindestens bis zum Jahr 2017, bis wir das erste Geld verdienen können“, sagte Nordex-Sprecher Ralf Peters am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa. Das Unternehmen sehe einen eigenen Investitionsbedarf von rund 180 Millionen Euro für die Entwicklung von Offshore-Windparks, „das schafft man nicht alleine“.</blockquote><br /><br /><a href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2252543/Nordex-zweifelt-an-Rentabilitaet-von-Offshore-Windparks.html" target="_blank" >Hamburger Abendblatt</a><br /><br />Es gibt nur eine Möglichkeit das Desaster abzuwenden: Die Abschaffung des EEG. Diesem Ziel hat sich die nationale anti-EEG Bewegung verschrieben.<br /><br /><a href="http://www.naeb.info/" target="_blank" >http://www.naeb.info/</a> <br /><br />Auf der Webseite finden Sie weiterführende Informationen zum Thema.<br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<title>Bayern entwickelt sich vom Freistaat zum Verbotsstaat</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Das die Uhren in Bayern anders ticken ist bekannt. Damit das auch so bleibt, hatte der bayrische Finanzminister Söder eine grandiose Idee: Rauchverbot auf den Außendecks der Schiffe der bayrischen Seeschifffahrt.<br /><br />Ja, sie haben richtig gelesen. Seit dem 09. April ist das Rauchen auf Dampfern der bayrischen Seeschifffahrt auch auf den Außendecks verboten. Die Schildbürger lassen grüßen. Ziel des Verbots sei es, vor allem Kinder an Bord vor dem Qualm zu schützen, sagte Söder. Zudem habe es Kritik gegeben, Raucher ließen ihre Kippen vom Deck in die Seen fallen.<br /><br />Diese Regelung gilt nur für Linienfahrten. Private Gesellschaften, die Schiffe beispielsweise für Feiern mieten, sind damit ausgenommen. Ebenfalls ausgenommen sind Schiffe, die von Privatunternehmen betrieben werden, wie beispielsweise auf dem Chiemsee. Dort darf gequalmt werden.<br /><br />Auch auf den Ausflugsdampfern auf dem Bodensee gilt das Verbot nicht, selbst wenn die Schiffe rund um Lindau &quot;in bayerische Hoheitsgewässer&quot; einfahren. Der Grund: Die &quot;Weisse Flotte&quot; gehört den Stadtwerken Konstanz und damit zu Baden-Württemberg. Rauchern stünden auf dem Außendeck wie bisher spezielle Inseln mit Aschenbechern zur Verfügung, so die Bodenseeschiffahrtsbetriebe. <br /><br />Es wird in Bayern nicht mehr lange dauern, dann gilt das absolute Rauchverbot auch in Biergärten, Mietwohnungen, auf Balkonen und in Gärten.<br /><br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<id>http://aristo.excusado.net/index.php?entry=entry120416-161537</id>
		<issued>2012-04-16T00:00:00Z</issued>
		<modified>2012-04-16T00:00:00Z</modified>
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		<title>Revolution in der Motorenentwicklung: 1 Liter Diesel auf 100 km</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Eine Säule unseres Wirtschaftssystems ist der Verbrauch. Je mehr verbraucht wird, umso besser. Deswegen wird die Lebensdauer von Produkten (Fernseher, Waschmaschinen, Spielekonsolen, Computer, Glühbirnen etc.) künstlich begrenzt. Es klingt paradox, ist aber so, das ein Teil der Entwicklungskosten für ein Produkt dafür aufgewendet werden, damit eine bestimmte Lebensdauer dieses Produkts nicht nicht überschritten werden kann.<br /><br />Das gilt auch für Verbrauchsstoffe wie z.B. Motorenöl. Seit vielen Jahren gibt es den Trabold-Filter, der in zahlreichen Tests seine Wirksamkeit unter Beweis gestellt hat. Mit diesem Filter ist ein Ölwechsel erst alle 100.000 km nötig. Wieder war es ein Tüftler und kein Konzern, der eine bahnbrechende Entwicklung gemacht hat.<br /><br /><a href="http://www.trabold.de/hp2.htm" target="_blank" >Trabold-Filter</a><br /><br />In dem Film „Flash of Genius“ geht es um die wahre Geschichte des Erfinders des Intervall-Scheibenwischers, Greg Kinnear.<br /><br /><a href="http://www.focus.de/kultur/kino_tv/erfinder-drama-flash-of-genius-einer-gegen-ford_aid_407547.html" target="_blank" >Einer gegen Ford</a><br /><br />Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, wie Erfinder übers Ohr gehauen, oder nützliche Patente billig aufgekauft und in die Schublade verbracht wurden. Noch besser ist die Strategie zu warten, bis der Patentschutz ausläuft.<br /><br />Heinz-Gustav Reisser hat das NR-1-Supermileage-Auto entwickelt. Kernstück des Fahrzeugs ist der völlig neu entwickelte CHB-Evo.-Verbrennungsmotor. Da die maßgeblichen Teile aus Keramik gefertigt werden, braucht der Motor keine Wasserkühlung und kein Motorenöl. Bei 1000 ccm und einer Leistung von 97 Kilowatt ist der Motor um 33 % kleiner als ein herkömmlicher mit gleicher Leistung. Der Wirkungsgrad liegt bei 67%. <br /><br />Das Fahrzeug kann vier Personen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 120 km/h befördern und benötigt 1 l Diesel für 100 km. <br /><br />Weiter Infos unter: <a href="http://www.reissercycle.com/index_de.php" target="_blank" >Reisser-Motor</a><br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<id>http://aristo.excusado.net/index.php?entry=entry120413-185801</id>
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		<modified>2012-04-13T00:00:00Z</modified>
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		<title>Das Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz als Fundament menschlichen Wirtschaftens</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Worauf basiert unser Wohlstand? Es waren und sind Erfindungen. Erfindungen von Querdenkern, Logikern, Tüftlern. Die Erfindung des Faustkeils hat alle anderen Erfindungen erst möglich gemacht. Der Erfinder, oder besser Entdecker des Faustkeils, hat eine Fähigkeit benutzt, die uns vom Tier unterscheidet. Denkvermögen.<br /><br />Unsere heutige Technologie basiert auf dem Erfindungsgeist von einigen dutzend Menschen. Auf diesen Erfindungen baut alles auf, was wir heute nutzen.<br /><br />Auch wenn diese Entwicklung scheinbar zum Stillstand gekommen ist, gibt es doch weitere Schritte. Einen möchte ich hier vorstellen.<br /><br />Dr. Heinz Schütte wird im folgenden Beitrag eine scheinbar einfache Gesetzmäßigkeit vorstellen, doch die daraus resultierenden Konsequenzen erschließen sich erst, wenn darüber nachgedacht wird. Eine besondere Leseempfehlung möchte ich für die energiepolitischen Geisterfahrer in Berlin aussprechen.<br /><br /><b>Alles Handeln des Menschen benötigt ausnahmslos Energie. Folglich beruhen sämtliche durch das Tun des Menschen erzeugten Produkte materieller als auch ideeller Art quantitativ auf Energieverbrauch. Die so erzeugten Produkte stellen Werte dar. Das Maß für diese „objektiven Werte“ sind gemäß den Regeln der Volkswirtschaftslehre deren Kosten. Es lässt sich zeigen, dass diese Korrelation auch für schwankende Werte gilt, die durch Änderungen der Marktlage bedingt sind. Das bedeutet, ausnahmslos sämtliche im Weltwirtschaftssystem auftauchenden Kosten sind zu 100 % reine Energiekosten. Die Anwendung des aus dieser elementaren Abhängigkeit der Kosten resultierenden „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetzes“ auf wirtschaftliche Vorgänge und damit auf politische Handlungsstrukturen und Zielsetzungen führt zu erstaunlichen Erkenntnissen bisher offensichtlich so nicht erkannter fundamentaler Zusammenhänge.</b><br /><br /><b>Problemstellung</b><br /><br />Betriebswirtschaftliche Kostenkalkulationen sind unabdingbare Grundvoraussetzungen für korrektes wirtschaftliches Handeln. Dabei werden Kosten üblicherweise je nach ihrer Verursachung in Kostenarten unterteilt, die eine Übersicht und Beurteilungsmöglichkeit des zugrundeliegenden Wirtschaftsprozesses erlauben. Der Lieferant eines kostenerzeugenden Gutes führt nun für seine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wiederum den gleichen Prozess der Aufteilung in Kostenarten durch, so wie es auch sein Vorlieferant wieder tut.<br /><br />Diese Kalkulationskette läuft verursachungsgemäß „rückwärts“ weiter und erzeugt, da sie stets wieder „von vorne“ begonnen werden muss, als Folge ihres exponenziellen Wachstums eine Datenmenge, die aufgrund ihrer schieren Größe analytisch praktisch nicht beherrschbar ist. Diese exponenziell wachsende Datenmenge verhindert es in aller Regel aufgrund des erforderlichen völlig unverhältnismäßigen Arbeitsaufwands, eine diskrete Kostenart auf betriebswirtschaftlichem Weg anhand dieser Kalkulationskette bis zu ihrem absoluten Ursprung „rückwärts“ zu verfolgen, um ihre Gesamtsumme zu ermitteln.<br /><br />Das ist der Grund, weshalb die Kostenart „Energiekosten“ als zentraler Kostenfaktor des Wirtschaftsgeschehens mit dieser Methode bisher nicht in ihrem Gesamtvolumen bestimmt werden konnte. Um die beschriebenen Schwierigkeiten zu umgehen, wird in der vorliegenden Arbeit ein alternativer, auf naturwissenschaftlichen Gesetzen beruhender Weg beschrieben, der es erlaubt, die in Wirtschaftsprozessen auftretenden Kosten in ihrer Gesamtheit bis zu ihrem Ursprung zu ermitteln.<br /><br /><b>Entropie als Streben zur Unordnung</b><br /><br />Um die Äquivalenz zwischen Energie und Kosten zu verdeutlichen, ist es erforderlich, die physikalisch-chemischen Grundgesetze, die in ihrem Gültigkeitsbereich den heutigen Wissensstandard der Naturwissenschaften darstellen und die die Basis dieser Arbeit bilden, zu erklären und ihre Anwendung zu erläutern. Wenn eine Vase vom Tisch fällt, so ist das Ergebnis – in aller Regel – ein am Boden verteilter Scherbenhaufen. Ein Wertgegenstand ist unumkehrbar, irreversibel zerstört.<br /><br />So gut das beschriebene Ereignis seit ewigen Zeiten zur Alltagserfahrung des Menschen auch gehört, so ist es doch erst Mitte des 19. Jahrhunderts gelungen, die Irreversibilität eines solchen Vorgangs als naturwissenschaftliches Gesetz zu erkennen und dieses Gesetz in mathematisch-physikalischer Form darzustellen. Geniale Naturwissenschaftler, an ihrer Spitze Rudolf Clausius [1] und Ludwig Boltzmann [2], konnten nachweisen, dass die oben als Beispiel beschriebene Nichtumkehrbarkeit der Zerstörung einer Vase einem Gesetz folgt, nach dem alle physikalischen und chemischen Vorgänge, die frei ablaufen, einem Zustand größtmöglicher Unordnung zustreben. Das Gesetz trägt den Namen „2. Hauptsatz der Thermodynamik“.<br /><br />Die treibende Kraft, die das Anwachsen von Unordnung bewirkt, heißt Entropie. Die Herrschaft der Entropie ist ein Naturgesetz, das auf dem Planeten Erde uneingeschränkt und allgegenwärtig herrscht. Zur Veranschaulichung soll ein kleines „wissenschaftliches“ Experiment dienen. Ein Behälter wird mit der gleichen Zahl weißer und schwarzer Kugeln in zwei geordneten, übereinander<br />liegenden Schichten gefüllt. Nach kurzem Schütteln sind alle Kugeln gemischt, es herrscht die größtmögliche Unordnung, und auch durch noch so langes Schütteln können die Kugeln nicht wieder in ihren geordneten Zustand zurückgeführt werden.<br /><br /><b>Durch Energie zur Ordnung</b><br /><br />Trotz und entgegen der Allgewalt der Entropie ist Leben entstanden und hat sich auf der gesamten Erde ausgebreitet, ob Einzeller, P&amp;#64258;anzen oder Tiere. Das ist deshalb erstaunlich, weil die Entstehung und Weiterentwicklung des Lebens nur dann möglich ist, wenn in den chemischen Systemen, die die Grundlage des Lebens bilden, eine stetige Zunahme an Ordnung statt&amp;#64257;ndet. Entstehung und Weiterentwicklung von Ordnung ist dabei gleichbedeutend mit der Bildung und Zunahme von Information in dem chemischen „Baukasten“, der die Basis des Lebens bildet.<br /><br />Die Lösung dieses Rätsels – „Entropie erzeugt Unordnung, das Leben benötigt und beinhaltet Ordnung“ – hat die fähigsten Köpfe der Naturwissenschaftler nahezu 100 Jahre lang erfolglos beschäftigt. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts gelang es dem Chemiker Ilya Prigogine [3], aufbauend auf den Arbeiten des Physikochemikers Lars Onsager [4], die scheinbare Widersprüchlichkeit aufzuklären. Ihre Arbeiten wurden mit dem Chemie-Nobelpreis 1968 und 1977 gewürdigt.<br /><br />Onsager und Prigogine wiesen mit ihren Experimenten nach, dass das Diktat der Entropie überwunden werden kann, wenn man dem untersuchten chemischen System einen Überschuss an Energie zuführt. Ordnung und daraus resultierend Information – und damit Leben – kann nur dann entstehen, wenn ausreichend überschüssige Energie zur Verfügung steht [5]. Diese Erkenntnis ist ein uneingeschränkt gültiges Naturgesetz. Damit ist die Verfügbarkeit überschüssiger Energie eine der unabdingbaren Grundvoraussetzungen für die Entstehung und den Fortbestand des Lebens. Ohne Energie ist Leben nicht möglich.<br /><br />Leben benötigt für seine Existenz eine äquivalente Menge an Energie – die aus dem vorhandenen Überschussreservoir entnommen wird – und ist damit quantitativ von Energie abhängig. Leben und Energie sind damit zwei in einem äquivalenten Verhältnis miteinander zusammenhängende Begriffe. Zur Zeit der Entstehung des Lebens vor etwa 4 Mrd. Jahren wurde die überschüssige Energie von der glutheißen Erde selbst als Energiequelle zur Verfügung gestellt.<br /><br />Günter Wächtershäuser [6] war der Erste, der aufbauend auf den Erkenntnissen von Onsager und Prigogine in den 1980er Jahren aufgezeigt hat, dass es einen Weg gibt, auf dem unter strikter Einhaltung thermodynamischer und energetisch-chemischer Grundregeln die Entstehung von Information und damit Leben unter diesen extremen Bedingungen zwanglos möglich ist.<br /><br />Die ersten Lebewesen waren Einzeller, wie es sie heute noch in Abermilliarden an Exemplaren gibt. Nachdem die Erde langsam auskühlte und damit diese Energiequelle versiegte, wurde mit der Photosynthese die Sonne als neue alternative Energiequelle erschlossen. Seit diesem Zeitpunkt ist die Sonne mit ihrer Strahlung als Energiequelle die alleinige Lebensgrundlage aller grünen P&amp;#64258;anzen und mithin aller von diesen P&amp;#64258;anzen abhängigen Lebensformen und damit nahezu des gesamten Lebens auf der Erde. Auf diese Weise ist in einem Milliarden Jahre dauernden Entwicklungsprozess durch die Energiezufuhr von der Sonne der Mensch entstanden, wie er heute ist: Ein Lebewesen mit Selbstbewusstsein, Gedankenfreiheit und freier Willensbildung [7].<br /><br />Auch die fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas, die heute die nahezu ausschließliche Energiequelle für die industrielle Nutzung darstellen, sind von der Sonne vor Jahrmillionen angelegt worden.<br /><br /><b>Alles Leben benötigt Energie</b><br /><br />Nicht nur die Entstehung des Lebens, auch sein Fortbestand ist dem Energie-Prinzip folgend zwangsläu&amp;#64257;g von dem Vorhandensein entsprechender Energiequellen abhängig, um den „chemischen Betrieb“ des Lebens am Laufen zu halten. Zur Erhaltung des Lebens gehört dabei nicht nur die bloße Existenz des Lebens an sich, sondern selbstredend alles Wachstum, jede Bewegung und jede Tätigkeit eines Lebewesens, wobei die dem jeweiligen Vorgang äquivalente Menge an Energie benötigt und verbraucht wird. Diese Aussage ergibt sich aus den oben beschriebenen physikalisch-chemischen Gesetzen, die als heutiges naturwissenschaftliches Allgemeinwissen Lehrbuchstandard darstellen. Die hier aufgezeigte quantitative Korrelation von Leben und Energie ist die Basis der folgenden, in logischen Schritten hergeleiteten wirtschaftswissenschaftlichen Schlussfolgerungen.<br /><br />Als Folge ergibt sich, dass ausschließlich alles Tun des Menschen, sei es körperliche oder geistige Tätigkeit oder die Schaffung von Werten materieller als auch ideeller Art – „Wertschöpfung“ im Sinne und gemäß der De&amp;#64257;nition der Volkswirtschaftslehre –, geknüpft ist an das Vorhandensein von<br />Energie, die durch das Tun des Menschenverbraucht wird. Diese Äquivalenz von erzeugten Werten und verbrauchter Energie gilt naturgemäß nicht nur für die unmittelbare, direkte Tätigkeit des Menschen durch seine Muskeln und seinen Geist, sondern genauso für die daraus indirekt resultierenden Folgen, wie den Betrieb von Maschinen und deren Einsatz zur Scha&amp;#64256;ung von Werten oder den Einsatz von erwirtschaftetem Kapital zur Erzeugung neuer Werte.<br /><br />Alle Werte [8], das sind alle Produkte materieller oder ideeller Art, die der Mensch erschafft, beruhen auf Energieverbrauch, sind äquivalent mit Energie und entsprechen folglich zu 100 % der verbrauchten, äquivalenten Menge an Energie. Solange der Urmensch die von ihm erschaffenen Werte – Speer, Faustkeil, Feuerzeug, usw. – nur für seinen eigenen Gebrauch erzeugte, war und ist ein objektiver Vergleichsmaßstab für diese Werte nicht möglich und auch nicht notwendig. Erst als sich in der Menschheitsgeschichte die Arbeitsteilung und damit der Tauschhandel zu entwickeln begannen, konnten und mussten Wertmaßstäbe eingeführt werden. Die vom Menschen unmittelbar erschaffenen Werte sind gemäß der De&amp;#64257;nition der Volkswirtschaftslehre „objektive Werte“ [9].<br /><br />Die zur Erschaffung dieser „objektiven Werte“ vom Menschen eingesetzte Energie kann prinzipiell physikalisch und damit auch wirtschaftlich nicht gemessen werden. Damit sind auch die erzeugten Werte messtechnisch zunächst nicht erfassbar. Unberührt davon bleibt jedoch als Faktum, wie oben hergeleitet, die Tatsache, dass „objektive Werte“ quantitativ auf Energieverbrauch und sonst nichts beruhen, auch wenn sie nicht messbar sind. „Objektive Werte“ kann man zunächst nur miteinander vergleichen. Identische Objekte gleicher Größe und gleicher Qualität haben den gleichen Wert. Um Werte messen zu können, ist in der Volkswirtschaftslehre der Begriff „Kosten“ eingeführt worden. „Kosten sind de&amp;#64257;niert als bewerteter sachzielbezogener Güterverbrauch“ [10].<br /><br />Kosten sind demnach gemäß De&amp;#64257;nition der „Gegenwert“, den ein Käufer bereit ist, für ein Gut, bzw. für dessen Wert zu bezahlen. Kosten sind messbar, und damit sind auch „objektive Werte“ messbar. Kosten sind das Maß für einen Wert. Da andererseits die Erzeugung von „objektiven Werten“ quantitativ auf Energieverbrauch beruht, sind die in der Volkswirtschaftlehre de&amp;#64257;nierten Kosten für „objektive Werte“ dem hier dargestellten Zusammenhang folgend reine Energiekosten. Da alle Existenz des Lebens auf der Erde uneingeschränkt energieabhängig ist, sind demnach alle Kosten ausnahmslos Energiekosten.<br /><br />Zu beachten ist, dass je nach Effzienz des durch Energieeinsatz erzeugten singulären Wertschöpfungsschrittes für gleiche Werte ein unterschiedlicher Energiebedarf erforderlich ist und damit unterschiedliche Kosten anfallen, ein Faktum, das aus dem alltäglichen Wirtschaftsgeschehen wohlbekannt ist. Durch Addition mehrerer Wertschöpfungsschritte mit unterschiedlicher und variierender Effzienz nimmt die Variationsmöglichkeit des Energiebedarfs zu. Deshalb ist es nicht möglich, eine ma thematisch korrekte Funktion für den Energiebedarf eines Wertes anzugeben. Der<br />Gesamtenergiebedarf eines Wertes kann theoretisch nur durch Addition der Wertschöpfungseinzelschritte ermittelt werden. Es bleibt festzuhalten, dass gleiche Werte je nach Effzienz des Herstellungsvorgangs zu unterschiedlichen Kosten entstehen.<br /><br />Diese aus dem hier beschriebenen physikalisch-chemischen Grundkonzept des Lebens hergeleitete Schlussfolgerung hat zur Konsequenz, dass ausnahmslos sämtliche Werte, die auf dieser Erde existieren, quantitativ aus Energiekosten resultieren. Jeder Dollar, jeder €, jeder Yen, der auf diesem Planeten ausgegeben wird, resultiert zu 100 % aus Energie. Diese Beziehung stellt einen fundamentalen Verknüpfungspunkt zwischen den Naturwissenschaften und den Wirtschaftswissenschaften dar. Er soll hier „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ genannt werden. Es ist erstaunlich, dass dieser auf naturwissenschaftlichem, lehrbuchmäßigem Standardwissen begründete Zusammenhang bisher den Weg in das öffentliche Bewusstsein o&amp;#64256;ensichtlich nicht gefunden hat.<br /><br /><b>Überprüfung des „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetzes“</b><br /><br />In den bisher wiedergegebenen Ausführungen wurde auf der Basis naturwissenschaftlicher Grundsätze die Rolle der Energie für die Existenz allen Lebens beschrieben und durch Verknüpfung des physikalischen Begri&amp;#64256;s „Energie“ mit den wirtschaftswissenschaftlichen Begriffen „Wert“ und „Kosten“ die logisch zwingende Folgerung hergeleitet, dass alle Kosten ausnahmslos Energiekosten sind, wenn durch unmittelbaren menschlichen Energieeinsatz Werte geschaffen werden. Es wurde gefolgert, dass diese Äquivalenz auch für indirekte Wertschöpfung durch Maschinen und Kapital Gültigkeit besitzt. Diese Aussage gilt es, zu überprüfen.<br /><br />Will ein Mensch eine Maschine einsetzen, so muss er sie zunächst bauen. Ist die Maschine aus Eisen, so benötigt man Eisenerz. Das Eisenerz selbst steht, solange noch kein Grundbesitz existiert, wie alle Ressourcen, die in der belebten wie in der unbelebten Natur vorhanden sind, gratis zur Verfügung. Für den Abbau und die Verhüttung des Erzes benötigt der Mensch Energie. Für seinen persönlichen Einsatz zum Bau der Maschine aus Eisen benötigt er ebenfalls Energie. Und schließlich braucht er Energie zum Betrieb der Maschine. Es wird also vom Fördern des Erzes bis zum Betrieb der Maschine ausschließlich Energie benötigt. Die in der Maschine verarbeiteten Materialien sind entweder in der Natur vorhandene Rohsto&amp;#64256;e und damit gratis, oder sie bestehen aus reiner Energie. Folgerichtig und logisch nachvollziehbar entstehen somit auch die durch indirekt eingesetzte Schaffenskraftdes Menschen erzeugten Werte ausnahmslos aus Energie. <br /><br />Wenn der Mensch seine Maschine – sein Energieguthaben – seinem Nachbarn verleiht und hierfür als Leihgebühr einen Teil der Produktion bekommt, so erhält er reine Energie. „Geliehene“ Energie wird mit Energie bezahlt. Dieser Vorgang ist identisch mit den Regeln und den Grundlagen modernenFinanzwesens. Wenn also die im vorigen Abschnitt beschriebene Funktion der Energie zwanglos auf die indirekte Wertschöpfung des Menschen übertragen werden kann, so heißt das, dass das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ für das moderne Wirtschaftsleben uneingeschränkte Gültigkeit hat. Der Ursprung aller Kosten – gleichgültig ob für Autokauf, Post, Klavierlehrer, Steuern oder was auch immer – ist immer und ausschließlich Energie.<br /><br />Handelsgeschäfte sind, dem „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ folgend, Tauschgeschäfte mit Energie. Der Wert des zum Tausch angebotenen Produkts entspricht in diesem Falle den eigenen Kosten. Ist beim Tausch ein Gewinn erzielt worden – der für das abgegebene Produkt erzielte Wert liegt über den eigenen Kosten des abgegebenen Produkts –, so ist ein Energiegewinn erzielt worden, mit dem der Abgebende seinen „Energievorrat“ für den Erhalt seines Lebens auffüllt. Dieser Zusammenhang gilt selbstverständlich auch umgekehrt.<br /><br />Alle bis zu dieser Stelle dargestellten Zusammenhänge beziehen sich – wie oben ausführlich  beschrieben – auf „objektive Werte“. Es wurde nachgewiesen, dass die Kosten zur Erzeugung von Werten im Augenblick ihres Entstehens ausnahmslos Energiekosten sind. Daraus ergibt sich die für die folgende Betrachtung wichtige Feststellung, dass die Kosten „objektiver Werte“ mit dem physikalischen Energieinhalt, der zur Herstellung der „objektiven Werte“ notwendig ist, äquivalent sind. Obwohl es selbstverständlich ist, soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass bei Änderung der zugrundeliegenden Energiekosten die Kosten der resultierenden „objektiven Werte“ sichnatürlich entsprechend ändern.<br /><br /><b>Energieinhalt und Wertänderung durch Änderung der Marktlage</b><br /><br />Während die Kosten der „objektiven Werte“, die bisher Gegenstand dieser Betrachtungen waren, naturgemäß für den Hersteller dieser Werte eine entscheidende Rolle spielen, geht die moderne Mikroökonomik hingegen von einem subjektiven, am Nutzen orientiertenWertbegriff aus, der sich am Markt durch Angebot und Nachfrage bildet. D. h., Werte werden je nach Marktlage im positiven wie auch im negativen Sinne von den „objektiven Werten“ abweichen. Die Kosten dieser Werte sind damit nicht mehr identisch mit denen des physikalischen Energieinhalts dieser Werte. Der Wandel „objektiver Werte“ in „Marktwerte“ ist eine Grundfunktion des Wirtschaftsgeschehens. In zahllosen<br />Arbeiten ist die Entstehung der Marktwerte untersucht worden. Aufgrund der Rückkopplungsmechanismen, die das Marktgeschehen steuern, können jedoch prinzipiell keine mathematischen Gesetzmäßigkeiten angegeben werden.<br /><br />Das Faktum schwankender „Marktwerte“ und ihre Nichtvorhersehbarkeit als gegeben vorausgesetzt, ergibt sich aus der hier hergeleiteten Äquivalenz von „objektivem Wert“ und dessen Energieinhalt das Problem, dass bei Änderung des Wertes durch den Markt die Äquivalenz von Wert und physikalischem Energieinhalt nicht mehr gegeben ist. Im Folgenden soll deshalb untersucht werden, ob das „Kosten-EnergieÄquivalenzgesetz“ auch für den Wertbegriff „Marktwert“ uneingeschränkte Gültigkeit besitzt.<br /><br />Es soll zunächst der prinzipielle Fall untersucht werden, bei dem eine Wertminderung eintritt. Diese kann viele Gründe haben: Das Produkt kann altern, es kann sich verbrauchen, es kann aus der Mode kommen, zerstört werden und vieles mehr. Dies soll nur eine beispielhafte und keinesfalls eine vollständige Aufzählung sein, die aber – wie alle denkbaren Wertminderungen – übereinstimmend eines zeigt: Der bei der Erzeugung des ursprünglichen „objektiven Wertes“ benötigte und dafür eingesetzte Energiebetrag ist entsprechend der Wertminderung teilweise oder vollständig verloren gegangen.<br /><br />Dem Entropiegesetz folgend ist der dem Wertverlust entsprechende Energiebetrag als „wertloser“ Anteil unwiederbringlich für immer verloren. Es stellt sich nun die Frage, wie sich der Restwert – z. B. eines Gebrauchtwagens – ermitteln lässt oder woran er sich orientiert. Die Antwort ist einfach: der Restwert ist der „Marktwert“ des Produkts. Der „Marktwert“ wiederum sind die Kosten, die der Käufer bereit ist, für das Produkt zu zahlen. Die vom Käufer aufgebrachten Kosten entsprechen gemäß dem „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ dem Wert, den der Käufer aus seinem Energiereservoir entnimmt. Wie im vorigen Kapitel dargestellt, machen Käufer und Verkäufer ein Tauschgeschäft mit Energie. Mit anderen Worten, der „Marktwert“ und damit die Kosten sind quantitativ Energiekosten.<br /><br />Auch der umgekehrte Fall, eine Wertsteigerung, folgt dem hier beschriebenen Prinzip. Wertsteigerungen können vielerlei Gründe haben, beispielhaft seien hier nur Immobilien, Kunstgegenstände und Antiquitäten genannt. Gemeinsame Grundlage aller Wertsteigerungen ist die Tatsache, dass der am Markt erzielbare Wert und die dafür zu entrichtenden Kosten den ursprünglich durch Energieeinsatz geschaffenen „objektivenWert“ des Produktes übertreffen. Gemäß dem „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ müsste sich der Energieinhalt des Produktes in diesem Fall entsprechend erhöht haben. Dass dies der Fall ist, lässt sich sehr schön anhand der Urform des Handels, am steinzeitlichen Tauschhandel, beweisen.<br /><br />Zwei Steinzeitmenschen stellen Werkzeuge her, der eine ist auf Faustkeile spezialisiert, der andere auf Bögen. Zur Vereinfachung des Beispiels sei angenommen, dass Faustkeil und Bogen zur Herstellung den gleichen Energieaufwand benötigen, also den gleichen „objektiven Wert“ haben. Für den täglichen Gebrauch treiben die beiden Steinzeitmenschen einen Tauschhandel mit ihren Werkzeugen, einen Faustkeil gegen einen Bogen. Eines Tages möchte der Faustkeilhersteller den letzten vorhandenen Bogen seines Kollegen erwerben, bekommt ihn aber nicht. Erst als er zwei Faustkeile zum Tausch anbietet, erhält er den Bogen.<br /><br />In diesem Augenblick hat sich der Wert des Bogens verdoppelt, da zu seinem Erwerb der doppelte Energie-Einsatz in Form von zwei Faustkeilen eingesetzt werden musste. Der Energieinhalt des Bogens hat sich aus dem Energievorrat des Faustkeilherstellers über seinen physikalischen Energieinhalt hinaus auf das Doppelte erhöht. Da der Faustkeilhersteller reine Energie geliefert hat, ist der Energieinhalt des Bogens real um diesen Betrag erhöht.<br /><br />Der Hersteller des Bogens hat bei diesem Tausch ohne eigenen physikalischen Energieeinsatz durch ein geschicktes Handelsgeschäft seinen eigenen Energievorrat um einen Faustkeil erhöht und mit diesem Gewinn sein Vermögen vergrößert. Damit zeigt das Beispiel, dass das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ auch für sich ändernde „Marktwerte“ seine volle Gültigkeit besitzt. Auch Marktwerte beruhen auf reinen Energiekosten.<br /><br />Der steinzeitliche Faustkeilhersteller musste noch die doppelte Zeit arbeiten, um den Energiebetrag in Form eines zweiten Faustkeils anbieten zu können. Seine Energiequelle war in diesem Fall die Sonne in Form von Nahrung aus P&amp;#64258;anzen und Tieren. Die Energiequellen des Industriezeitalters sind unvergleichlich umfangreicher. Sie bestehen im Wesentlichen aus fossilen Energieressourcen, Uran und Landwirtschafts&amp;#64258;ächen und stehen derzeit für einen Teil der Weltbevölkerung im Über&amp;#64258;uss zur Verfügung.<br /><br />Ursprünglich sind alle Ressourcen der belebten und unbelebten Natur gratis, d. h. sie standen kostenlos für den Benutzer zur Verfügung. Bei steigendem Energiebedarf während der Sesshaftwerdung des Menschen wurden jedoch allmählich sämtliche Ressourcen von Agrar&amp;#64258;ächen über Erzlagerstätten bis zu Wasserströmen von den aufkommenden Gemeinwesen, oder besser, deren Herrschern, „in Besitz genommen“. Von nun an musste der Mensch für die aus den natürlichen Ressourcen hergestellten Produkte zahlen. Die zu entrichtenden Kosten werden mit reiner Energie beglichen mit der Folge, dass die Kosten aller aus natürlichen Ressourcen gewonnen Produkte reine Energiekosten sind. Da alle Kosten mit Energieäquivalent sind und daher mit Energie beglichen werden müssen, sind die heutigen Besitzer der weltweiten Energiequellen die eigentlichen und wahren Lenker des Weltwirtschaftsystems.<br /><br />Zwischen diesen Besitzern der Energiequellen &amp;#64257;ndet der moderne Tauschhandel mit Energie statt. Auch wenn dieser Tauschhandel in Form des Weltwirtschaftssystems um Größenordnungen komplexer ist als in der Steinzeit, so hat sich doch am Grundprinzip des Energietausches absolut nichts geändert: Alles, was bezahlt werden muss, muss mit Energie bezahlt werden. Das „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ besitzt universelle Gültigkeit. Dieses Gesetz beruht einzig und allein auf der gesicherten physikalischen Grundlage des 2. Hauptsatzes der Thermodynamik, aus dem es sich durch logische Verknüpfung der physikalischen Größe „Energie“ mit den wirtschaftswissen-<br />schaftlich de&amp;#64257;nierten Begriffen „Wert“ und„Kosten“ ableitet. Kosten sind wirtschafts wissenschaftlich de&amp;#64257;niert als „bewerteter sachzielbezogener Güterverbrauch“, und da alle Güter ausnahmslos quantitativ aus Energieverbrauch resultieren, ergibt sich als neue De&amp;#64257;nition der Kosten: „Alle Kosten sind ausschließlich reine Energiekosten.“<br /><br /><b>Anwendungsbeispiele</b><br /><br />Mit dem hier beschriebenen „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ ist eine große Zahl kompliziert erscheinender Zusammenhänge aus dem weltweiten Wirtschaftsleben und seinen politischen und monetären Hintergründen auf eine einfache Grundlage zurückzuführen. Interessant ist es, in diesem Zusammenhang festzustellen, dass es eine stattliche Anzahl hochquali&amp;#64257;zierter wissenschaftlicher Institutionen gibt, deren Ziel es ist, mit einem hohen Aufwand an menschlichen Ressourcen Energiebedarf oder „Ökobilanzen“ für Produkte und Tätigkeiten prozentgenau zu ermitteln. Die Kenntnis und Anwendung des „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetzes“ ist ein probates Mittel, die Arbeitsweise dieser Institutionen zu revolutionieren und damit ihre E&amp;#64259;zienz massiv zu steigern.<br /><br />Mit Ausnahme von Sonne und Regen und der daraus resultierenden Wind- und Wasserkraft, die gratis zur Verfügung stehen, wird heutzutage der weltweite Energiebedarf weitestgehend aus fossilen Quellen – gespeicherter Sonnenenergie – gedeckt. Da diese Quellen endlich sind, ist es für die Menschheit ein Gebot der Vernunft, mit diesen Ressourcen schonend umzugehen. Das wiederum bedeutet, dass das jeweils kostengünstigste Produkt, das nach dem oben hergeleiteten Prinzip den geringsten Energieverbrauch aufweist, beim Kauf den absoluten Vorrang hat.<br /><br />In diesem Zusammenhang ist zu beachten und gegebenenfalls zu berücksichtigen, dass günstige Kosten und damit ein geringer Energieverbrauch auch dadurch erreicht werden können, dass ethische Standards international unterschiedlich de&amp;#64257;niert werden und dass bspw. Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft, Kinderarbeit, Umweltverschmutzung u. ä. der Grund für ein niedriges Kostenniveau sind. Uneingeschränkt bleibt jedoch auch hier die Feststellung, dass das Produkt<br />mit den geringsten Kosten das Produkt mit dem geringsten Energieverbrauch ist.<br /><br />Im Folgenden sollen einige Beispiele hierzu herausgegriffen und analysiert werden. Ein dauerhaft diskutiertes Thema ist das Problem der „unverantwortlichen“ Transportwege, das ökobewegte „Fachleute“ in ständiger Klage kritisieren: Milchtransport kreuz und quer durch Europa, Kiwis aus Neuseeland rund um den halben Globus, Blumen per Flugzeug aus Tansania, Buchenholz von Deutschland nach China und vieles mehr, gibt zu heftiger Kritik Anlass. Doch ist es Tatsache, dass diese Handelsströme, die aufgrund ihrer überlegenen Kosteneffzienz zum Einsatz kommen, weniger Energie verbrauchen als alternative Lösungen, die aus „Umweltgründen“ auf entsprechende Transporte verzichten, und damit Energie vernichten.<br /><br />Auch die von Politikern und Wirtschaftswissenschaftlern stetig vorgetragene Forderung nach Wirtschaftswachstum, um den Zusammenbruch des Weltwirtschaftssystems zu verhindern, erscheint in Anbetracht des „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetzes“ in neuem Licht. Abgesehen von Wachstum aufgrund einer gesteigerten Effzienz des Energieeinsatzes ist Wirtschaftswachstum schlicht und einfach identisch mit einer Erhöhung des Energieverbrauchs! Mit anderen Worten ausgedrückt, wird jede Volkswirtschaft und damit jedes Einzelindividuum aufgefordert, den Konsum und damit den Verbrauch an Energie zu erhöhen. Ob diese Verhaltensweise bei begrenzt vorhandener Energie in die richtige Richtung führt oder ob es bessere, sinnvollere Ansätze gibt, bedarf dringend einer sachbezogenen Klärung.<br /><br />Als weiteres Beispiel sei der moderne – politisch korrekte – Zug der Zeit zur Gewinnung „alternativer Energie“ angeführt. Ausnahmslos und weltweit sämtlichen dieser neuen Verfahren ist eigen, dass sie in erheblichem Ausmaß subventioniert werden müssen. Die Subventionen betreffen dabei nicht etwa die technisch-wissenschaftliche Entwicklung neuer Energiequellen – was sehr sinnvoll und damit begrüßenswert wäre – sondern die Produktion der „alternativen Energien“, da die Kosten für „alternative Energien“ ohne Ausnahme höher liegen als die Kosten für Energie aus fossilen Quellen.<br /><br />Da die Energiequelle für „alternative Ener gien“, die Sonne und damit Wind- und Wasserkraft, gratis zur Verfügung stehen, resultieren sämtliche Kosten für „alternative Energien“ gemäß „Kosten-Energie-Äquivalenzgesetz“ zwangsläu&amp;#64257;g aus dem Einsatz fossiler Energie. Wenn nun die Kosten für „alternative Energien“ über den Kosten für Energie aus fossilen Quellen liegen, was in<br />der Tat so ist, bedeutet das, dass die Produktion „alternativer Energien“ einen höheren Verbrauch an Energie aus fossilen Quellen hat, als der unmittelbare und direkte Einsatz fossiler Energie erfordern würde. Dieser höhere Energieverbrauch wird naturgemäß auch nicht durch Subventionen vermindert, da diese selbst quantitativ aus Kosten für fossile Energien resultieren.<br /><br />Entsprechendes gilt ohne Einschränkung für die politisch propagierte Umstellung des Kraftverkehrs auf Elektrobetrieb, die ebenfalls eine Verschwendung fossiler Energie zur Folge hat, solange die elektrische Energie nicht ausschließlich aus „regenerativen“ Quellen stammt und der Elektrobetrieb ohne jegliche Subvention und steuerliche Kostenverzerrung gegen den Verbrennungsbetrieb zu konkurrieren im Stande ist.<br /><br /><b>Ausblick in die Zukunft</b><br /><br />Derzeit herrscht ganz offensichtlich Konsens von der EU über die G20 bis zur UNO, dass „alternative Energien“, gewonnen aus Sonne, Wind- und Wasserkraft sowie aus Ackerfrüchten, die Energiequelle der Zukunft sind, da fossile Quellen zur Neige gehen und damit kurzfristig die Kosten für diese Ressource erheblich steigen werden, wodurch die „alternativen Energien“ in Bälde konkurrenzfähig werden.<br /><br />Dass fossile Energiequellen zukünftig erschöpft sein werden, ist eine triviale Tatsache und muss nicht diskutiert werden. Die Aussage, dass sich Energie aus fossilen Quellen unter den gegebenen Bedingungen zukünftig verteuern wird, ist ebenso trivial und kann als Tatsache akzeptiert werden. Die Annahme, dass aufgrund dieser Kostensteigerung die Kosten für „alternative Energien“ konkurrenzfähig werden, ist hingegen in fundamentaler Irrtum. Wie gezeigt wurde, bestehen die Kosten der „alternativen Energien“ ausschließlich aus Kosten für fossile Energieträger. Bei Kostensteigerung dieser Energieträger müssen die Kosten für „alternative Energien“ zwangsläu&amp;#64257;g entsprechend mitsteigen, solange die „alternative Energieversorgung“ nicht autark ist, d. h., solange diese Energie nicht im Überschuss erzeugt und auf fossile Energieträger verzichtet werden kann.<br /><br />Ob, wie und wann dieser „Vollzug“ der „Energiewende“ eintreten wird, ist völlig offen und für die überschaubare Zukunft nicht vorstellbar. Unumstößlich ist hingegen die hier entwickelte Aussage, dass „alternative Energie“, solange sie teurer ist als Energie aus fossilen Quellen, eine Vergeudung von fossiler Energie darstellt.<br /><br /><b>Literatur</b><br /><br />[1] Clausius, R.: Gerthsen Physik, Springer-Verlag,<br /><br />1958, S. 166.<br /><br />[2] Boltzmann, L.: Gerthsen Physik, Springer-Verlag,<br /><br />1958, S. 170.<br /><br />[3] Prigogine, I.; Nicolis, G.: On symmetry-breaking<br /><br />instabilities in dissipative systems. J. Chem. Phys. 46<br /><br />(1967), S. 3542-3550.<br /><br />[4] Onsager, L.: Reciprocal relations in irreversible pro-<br /><br />cesses, Physical Review 38 (1931), S. 265.<br /><br />[5] Wissenschaftliche De&amp;#64257;nition für „dissipative Struk-<br /><br />turen“: Gabler Verlag (Hrsg.), Gabler Wirtschaftslexi-<br /><br />kon, Stichwort: Dissipative Strukturen.<br /><br />[6] Wächtershäuser, G.: Origin of Life: Life as We Don’t<br /><br />Know It, Science 289 (5483), 25.8.2000, S. 1307-1308.<br /><br />[7] Wissenschaftliche De&amp;#64257;nition für „Entropie“: Gabler<br /><br />Verlag (Hrsg.), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort:<br /><br />Entropie.<br /><br />[8] Wissenschaftliche De&amp;#64257;nition für „Wert“: Gabler<br /><br />Verlag (Hrsg.), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort:<br /><br />Wert.<br /><br />[9] Wissenschaftliche De&amp;#64257;nition für „objektiver Wert“:<br /><br />Gabler Verlag (Hrsg.), Gabler Wirtschaftslexikon, Stich-<br /><br />wort: objektiver Wert.<br /><br />[10] Wissenschaftliche De&amp;#64257;nition für „Kosten“: Gabler<br /><br />Verlag (Hrsg.), Gabler Wirtschaftslexikon, Stichwort:<br /><br />Kosten.<br /><br />Für kritische und fruchtbare Diskussion möchte sich der Autor bei den Prof. Klaus Henselmann und Prof. Günter Wächtershäuser bedanken.<br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<id>http://aristo.excusado.net/index.php?entry=entry120412-003620</id>
		<issued>2012-04-11T00:00:00Z</issued>
		<modified>2012-04-11T00:00:00Z</modified>
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		<title>Echt krass, wie die Medien mit einem Denker und Freigeist umgehen</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Grass hatte etwas zu sagen, besser, zu Schreiben. Der Titel seines Gedichts lautet, &quot;WAS GESAGT WERDEN MUSS&quot;. Und in der Tat, es musste endlich mal gesagt werden.<br /><br />Nun, Kritik kann man an Allem und Jedem üben. Doch Kritik ist nur dann legitim und geboten, wenn sich diese mit dem Inhalt des Kritisierten auseinandersetzt. Doch das ist bisher nicht geschehen. Ich wage die Behauptung, das die zahlreichen Kritiker das Gedicht von Grass nicht (vollständig) gelesen oder den Inhalt nicht verstanden haben. <br /><br />Werfen wir einen Blick auf den ersten Vers:<br /><br /><blockquote>Warum schweige ich, verschweige zu lange,<br />was offensichtlich ist und in Planspielen<br />geübt wurde, an deren Ende als Überlebende<br />wir allenfalls Fußnoten sind.</blockquote><br /><br />Grass hat erkannt, das er zu lange geschwiegen hat. Das stimmt. Doch Andere schweigen noch immer. Diese Anderen, die bislang schweigen sind es, die Kritik üben. Diesen Anderen hat Grass gezeigt, das Schweigen eine Form von „Mittäterschaft“ ist. Diese Anderen, die sich jetzt wortreich zu Wort melden, obwohl sie nichts zu Sagen haben, waren schon immer die, die es sich in ihrer intellektuellen Ecke bequem eingerichtet haben.<br /><br />Dabei müsste so vieles gesagt werden. Wo waren die Denker zum Thema Hartz-IV, zum Thema Niedriglohn und Sklavenarbeit, wo zum Thema Kinder- und Altersarmut? Wo waren sie? Wo sind sie?<br /><br />Was wäre gewesen, wenn Grass kein deutscher, sondern in italiener wäre? Hätte es dann diesen Hype gegeben? Wohl kaum. <br /><br />Es ist unser Schweigen, das uns zu Mittätern an allen Übeln, die Geschehen, macht. Wenn Grass auf die von Israel ausgehende Kriegsgefahr aufmerksam macht, so ist das nur einer Fingerzeig auf die Spitze eines Eisbergs!<br /><br />Die Medien haben mit Entrüstung reagiert und damit ihre Gleichschaltung offenbart. Grass hat diese Reaktion richtigerweise als Gleichschaltung erkannt und benannt. <br /><br />Das Grass nun korrigiert und nicht das israelische Volk meint, sondern die israelische Regierung, hätte er wegen mir nicht tun müssen. Es waren und sind immer Regierungen, ein kleiner Kreis von Schwachmaten, die Kriege angezettelt haben und anzetteln werden. <br /><br />Ich bedanke mich bei Herrn Grass, weil sein Gedicht hoffentlich zu einer inhaltlichen Debatte führt, die auch den Schlafmichel in Deutschland und in der Welt erreicht und in dessen Folge die israelische Regierung von militärischen Maßnahmen gegen den Iran abhält. <br /><br />Ich bedanke mich auch deswegen, da die Kritiker dieses Gedichts sich entlarvt haben. Entlarvt als Mitläufer, entlarvt als Mittäter, entlarvt als Menschenverachter. Von diesen „Denkern“, von denen lange nichts zu hören und zu lesen war, distanziere ich mich. Von diesen „Denkern“ werde ich nur noch nach sorgfältiger Prüfung ein Buch kaufen. <br /><br />Ich hoffe, das nach dem „Tabubruch“ von Herrn Grass, auch andere bedeutende Themen angesprochen werden.. Tun wir das nicht, wandern wir geradewegs in den Faschismus. Da wir uns schon auf diesem Weg befinden, wird es Zeit.<br /><br /><blockquote>Warum schweige ich, verschweige zu lange,<br />was offensichtlich ist .... </blockquote><br /><br /><br /><i>Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat. <b>(Bert Brecht)</b></i><br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<issued>2012-04-07T00:00:00Z</issued>
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		<title>Atomkraft – Die Lüge von der sauberen und preiswerten Energie</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Seit dem Super-Gau von Tschernobyl und Fukushima wissen wir, Atomkraft ist unsicher. Die Folgeschäden gingen und gehen in die Milliarden. Kaum abschätzbar sind die Folgen für die kommenden Generationen. Sei es die Endlagerfrage betreffend oder die Rückbaukosten für Altkraftwerke.<br /><br />Was bislang weniger bekannt ist, das bereits der Uranabbau bislang ungelöste Probleme aufwirft. Der bis 1990 weltgrößte Uranabau lag übrigens in Thüringen. Seit über 20 Jahren wird nun versucht, die Folgen umweltverträglich zu beseitigen. Doch das gelingt nicht.<br /><br />Näheres zeigt eine preisgekrönte Dokumentation. Und wieder einmal ist es der Profitwahn von Wenigen, die das Leben von Vielen dominieren und nicht nur die Natur zerstören, sondern zukünftige Generationen vor unlösbare Probleme stellen.<br /><br /><object style="height: 360px; width: 340px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wpUVJxeK7xs?version=3&feature=player_detailpage"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/wpUVJxeK7xs?version=3&feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="340" height="360"></object><br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<title>Wie kommt man an das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags zum Thema Abgeordnetenkorruption?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://aristo.excusado.net/index.php?entry=entry120322-211348" />
		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Vor einigen Tagen hat der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags dieses Gutachten „veröffentlicht“. Jedoch gilt veröffentlicht nur für die Bundestagsabgeordneten. Die breite Öffentlichkeit hat da keinen Einblick. Gibt es dennoch eine Möglichkeit? Ja, die gibt es.<br /><br /><b>In wenigen Schritten zum Gutachten</b><br /><br />Die Webseite <a href="https://fragdenstaat.de" target="_blank" >https://fragdenstaat.de</a> macht es möglich. Dort können Sie eigene Anfragen stellen oder sich einer Anfrage anschließen.<br /><br /><b>Schritt 1</b><br /><br />Auf oben genannte Seite gehen. <a href="https://fragdenstaat.de/account/login/" target="_blank" >Hier anmelden</a> mit Name, Anschrift und Mailadresse. <br /><br /><b>Schritt 2</b><br /><br />Sie erhalten eine Mail mit einem Bestätigungslink. Diesen anklicken. Es empfiehlt sich das Passwort zu ändern.<br /><br /><b>Schritt 3</b><br /><br />Einloggen und diesen <a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/gutachten-rechtsfragen-im-kontext-der-abgeordnetenkorruption/#nachricht-981" target="_blank" >Link</a> anklicken. Absenden. Fertig. Das Gutachten erhalten Sier per Post in wenigen Tagen.<br /><br />Das Gutachten ist sehr interessant zu lesen, hier ein kurzer Ausschnitt aus der Zusammenfassung:<br /><br /><blockquote>&quot;[...] ist im Ergebnis zu konstatieren, dass die Abgeordnetenbestechung in Deutschland durch den Tatbestand des § 108e StGB hinsichtlich des mit der Norm intendierten Schutzes der Integrität und Unabhängigkeit der Mandatsausübung keine ausreichende strafrechtliche Regelung erfahren hat und diesbezüglich Reformbedarf besteht.&quot;</blockquote><br /><br />Bitte bedenken Sie, das bei einer Veröffentlichung das Urheberrecht verletzt wird und zivil- als auch strafrechtliche Konsequenzen folgen können.<br /><br />Das Gutachten ist nur für den Privatgebrauch bestimmt!<br /><br />Wir Steuerzahler finanzieren den wissenschaftlichen Dienst, deswegen ist eine derartige Beschränkung völlig undemokratisch.<br /><br />Alle von Ihnen gestellte Anfragen werden in Ihrem Account angezeigt. Machen Sie mit!<br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<id>http://aristo.excusado.net/index.php?entry=entry120322-211348</id>
		<issued>2012-03-22T00:00:00Z</issued>
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		<title>Wer hat für Hartz IV gestimmt? Teil 2</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Kaum eine Verabschiedung eines Gesetzes hat das Sozialgefüge in unserer Gesellschaft so einschneidend verändert wie die Hartzgesetze, ganz besonders gilt das für das Vierte Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Hartz IV), welches von der SPD und B90/Die Grünen eingebracht und verabschiedet wurde.<br /><br />Am 17. Oktober 2003 wurde dieses Machwerk auf den Weg gebracht. Im Herbst 2013 ist die nächste Bundestagswahl. Da wäre es doch gut zu wissen, wer denn nun in namentlicher Abstimmung für Hartz IV gestimmt hat, um sich schon langsam auf die Bundestagswahl 2013 vorbereiten zu können.<br /><br />In einer losen Folge werde ich die einzelnen Abgeordneten vorstellen, die für diese Regelung gestimmt haben. Allerdings nur jene, die in ihrem Wahlkreis mit der Erststimme direkt gewählt wurden, denn nur diese werden sich wahrscheinlich wieder als Direktkandidat bewerben. Wer über die Liste in den Bundestag eingezogen ist, kann daher auch nicht abgewählt werden.<br /><br />Jeden Abgeordneten bitte ich per Mail um eine Stellungnahme.<br /><br /><i>&quot;Sehr geehrte/r Abgeordnete/r,<br /><br />Sie haben am 17. Oktober 2003 bei der Abstimmung über das Vierte Gesetze für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Hartz IV) mit Ja gestimmt.<br /><br />Wie begründen Sie Ihre Entscheidung bzw. haben Sie dem Fraktionszwang nachgegeben?<br /><br />Wenn Sie Ihre Entscheidung rückgängig machen könnten, würden Sie das tun und wenn ja warum?<br /><br />Für Ihre Antwort bedanke ich mich im voraus und verbleibe<br /><br />mit freundlichen Grüßen&quot;</i><br /><br />Über eingehende Antwort werde ich regelmäßig berichten. Nach der Vorstellung aller Abgeordneten werde ich eine, nach verschiedenen Kriterien (Partei, Wahlkreis etc.) sortierbare Liste als Download zur Verfügung stellen.<br /><br />Bei der Bundestagswahl gibt es 299 Wahlkreise. Mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erststimme" target="_blank" >Erststimme</a> wählt man einen Direktkandidaten. Wer die relative Mehrheit aller Erststimmen erreicht, zieht in den Bundestag ein.<br /><br />Nicht mehr im Bundestag vertretene werden berücksichtigt, nehmen aber an der Aktion nicht teil.<br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Bartels" target="_blank" >Hans-Peter Bartels</a> SPD, Wahlkreis Kiel.<br /><br /><a href="http://www.hans-peter-bartels.de/" target="_blank" >Seine Webseite</a>.<br /><br />Emailanfrage abgeschickt.<br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eckhardt_Barthel" target="_blank" >Eckhardt Barthel</a> SPD, nicht mehr im Bundestag.<br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%B6ren_Bartol" target="_blank" >Sören Bartol</a> SPD, Wahlkreis Marburg.<br /><br /><a href="http://www.bartol.de/" target="_blank" >Seine Webseite</a>.<br /><br />Emailanfrage abgeschickt.<br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sabine_B%C3%A4tzing" target="_blank" >Sabine Bätzing-Lichtenthäler</a> SPD, Wahlkreis Neuwied, zog 2009 über die Liste in den Bundestag.<br /><br /><a href="http://www.sabine-baetzing-lichtenthaeler.de/" target="_blank" >Ihre Webseite</a>.<br /><br />Emailanfrage abgeschickt.<br /><br />Mich erreichten Anfragen per Mail, eine solche Liste auch für andere umstrittene Abstimmungen bzw. Entscheidungen (Afghanistaneinsatz der Bundeswehr, Lissabonvertrag, ESM etc.) zu erstellen. Da eine solche Liste ziemlich zeitaufwendig ist und meine frei verfügbare Zeit derzeit begrenzt ist, bitte ich um Vorschläge per Mail an <a href="mailto:news@excusado.net" target="_blank" >news@excusado.net</a> oder Vorschläge in der Kommentarfunktion. <br /><br />Dies war der zweite Teil, weitere folgen.<br /><br /><a href="http://aristo.excusado.net/comments.php?y=12&amp;m=03&amp;entry=entry120305-215553" target="_blank" >Teil 1</a><br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<issued>2012-03-21T00:00:00Z</issued>
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		<title>Veranstaltungs-Tipp: BESTSELLER-AUTOR UND MAFIAEXPERTE JÜRGEN ROTH KOMMT NACH OFFENBACH INS LEDERMUSEUM</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[AM 21. März 2012, Einlaß ab 18 Uhr, Beginn 19 Uhr. Eröffnungslesung in der neuen Reihe: literaTOUR - kritische Autoren vor Ort. GAZPROM - Das unheimliche Imperium - von Jürgen Roth, Frankfurt.<br /><br />Zum Autor: Jürgen Roth ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten in Deutschland. Publiziert seit 1971 über Korruption und Organisierte Kriminalität (OK), Mafia. Zuletzt erschienen seine Beststeller Mafialand Deutschland (2009), Gangsterwirtschaft (2010) und Unfair Play (2011). Jürgen Roth setzt sich mit dem Phänomen der Verflechtung des Organisierten Verbrechens mit dem Wirtschaftssystem auseinander. <br /><br />Sein neues Buch GAZPROM - Das unheimliche Imperium - zeigt auf, wie skrupellos und kriminell das System Gazprom ist. Es verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken.<br /><br />Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht. Nach der Lesung kann mit dem Autor diskutiert werden, gern signiert er auch aktuelle Titel. Einlaß ins Ledermuseum ist ab 18 Uhr. Eintritt: 5 € (Schüler, Studenten, ALG 3 €). Der Überschuß wird an den Rechtshilfefonds Pro Veritate e.V, der von Business Crime Control für kritische Autoren ins Leben gerufen wurde, weiter gegeben. Veranstalter ist Verlag Wolfgang Patzner, Offenbach DLM Deutsches Ledermuseum Offenbach Frankfurter Straße 86, Offenbach, Germany<br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<title>Wie stellt man Steuerfahnder kalt?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://aristo.excusado.net/index.php?entry=entry120316-010223" />
		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Steuerhinterziehung ist weder ein Kavaliersdelikt, noch ein Zeugnis von Cleverness. Es ist Betrug an der Gesellschaft. Um so verwunderlicher ist es, das genau die Behörde, das Finanzamt, die Aufklärung dieser Straftat behindert.<br /><br />Zu dem Thema habe ich bereits einen Artikel veröffentlicht:<br /><br /><a href="http://aristo.excusado.net/comments.php?y=09&amp;m=11&amp;entry=entry091102-153940" target="_blank" >Parteifunktionäre in Behörden - Die Firewall der &quot;Elite&quot; vor der Justiz </a><br /><br />Zum Schnelleinstieg in die Thematik empfiehlt sich dieser Artikel:<br /><br /><b>Eiskalt abserviert</b><br /><br />Als Ermittler holten sie für den Staat Millionen, auch bei den großen Banken. Doch plötzlich war Schluss. Plötzlich störten sie die Geschäfte und wurden als Querulanten aus dem Dienst gemobbt. Die Geschichte von Rudolf Schmenger und seinen Kollegen von der Steuerfahndung Frankfurt, die jetzt auf Gerechtigkeit hoffen.<br /><br /><a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/steuerfahndung-frankfurt-eiskalt-abserviert-649420.html" target="_blank" >Hier weiterlesen...</a><br /><br />Rudolf Schmenger, den Sie nachfolgend in einem Kurzvortrag hören können, war einem enormen Druck ausgesetzt. Man hat sogar versucht, ihn mit einer Beförderung zu „bestechen“.<br /><br />Aber sehen Sie selbst:<br /><br />Rudolf Schmenger auf einer Tagung von <a href="http://businesscrime.de/" target="_blank" >http://businesscrime.de/</a><br /><br /><object style="height: 360px; width: 360px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sY3MOlMbNPE?version=3&feature=player_detailpage"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/sY3MOlMbNPE?version=3&feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="360" height="360"></object><br /><br />Ich bin davon überzeugt, das dies kein Einzelfall ist, sondern nur die berühmte Spitze des Eisbergs. Wie viele „Probleme“ wurden und werden auf diese Art und Weise noch versucht zu „lösen“? Rudolf Schmenger ist es zu verdanken, diese „Mafiamethoden“ mal im Ansatz offen zu legen. Aber ich lege noch eins drauf:<br /><br /><b>Der Diebstahl - Auf den unglaublichen Spuren einer Daten-CD</b><br /><br /><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=2a43e1b0-93bc-44da-b5ab-f48dfabbbef4" target="_blank" >Hier zum Video</a><br /><br />Falls Sie noch glauben, das gewählte Volksvertreter den Willen des Volkes vertreten, kann ich Ihnen nicht helfen.<br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<title>Wie Klimaforscher, das IPCC und Medien beim Thema Klimawandel tricksen und täuschen</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Es ist schon eine dreiste Art der Meinungsmache und Manipulation durch die Medien, Klimaforscher und dem IPCC , die uns seit Jahren um die Ohren gehauen werden.<br /><br />Das sich das Klima ändert, ist unbestritten. Das tut es ständig. Ob der Mensch daran maßgeblich beteiligt ist, darüber gehen die Meinungen auseinander.<br /><br />Klimaforscher und die Medien arbeiten Hand in Hand, um uns BürgerInnen ein bestimmtes Bild zum Thema Klimawandel zu vermitteln. Nämlich dieses, es ist schon bedeutend wärmer geworden und wenn der Mensch nicht dagegen unternimmt, wird es zur Klimakatastrophe kommen.<br /><br />Doch stimmen diese Behauptungen? Man braucht nicht mal, durchaus stichhaltige, Argumente der sogenannten Klimaskeptiker verwenden, um die Tricksereien und Täuschungen zu erkennen, die verwendet werden, um dieses Bild in die Köpfe der Menschen zu hämmern.<br /><br />Es reicht völlig aus, sich Aussagen und Fakten der Klimaforscher, des IPCC und der Medien und deren Widersprüchlichkeiten zur Kenntnis zu nehmen.<br /><br />Nehmen Sie sich bitte 15 Minuten Zeit für folgendes Video.<br /><br /><object style="height: 360px; width: 340px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jxw7ugGkKac?version=3&feature=player_detailpage"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/jxw7ugGkKac?version=3&feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="340" height="360"></object><br /><br />Dieses Video versteht sich als Denkanstoß! Ein interessantes und aufschlussreiches Buch zum Thema Manipulation und Meinungsmache hat Albrecht Müller geschrieben: <br /><br /><a href="http://www.amazon.de/Meinungsmache-Wirtschaft-Politik-Medien-abgew%C3%B6hnen/dp/3426274582" target="_blank" >Meinungsmache: Wie Wirtschaft, Politik und Medien uns das Denken abgewöhnen wollen</a><br /><br />Hier eine <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?page_id=4138" target="_blank" >Leseprobe</a>.<br /><br />Ein Augenöffner, wie ich meine und eine Aufforderung zum eigenständigen Denken, das ohne Hinterfragen nicht auskommt.<br /><br /><i>Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend große Ausmaße angenommen hat. <b>(Bert Brecht)</b></i><br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<title>Windenergie ist eine kostspielige Luftnummer Teil 2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://aristo.excusado.net/index.php?entry=entry120309-153722" />
		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Während in Deutschland die Euphorie über Windkraft als Teil der Energiewende noch anhält, macht sich in England schon Nüchternheit breit.<br /><br />Ein böses Erwachen für so manchen Betreiber (Landwirte, Kommungen etc.) von Windrädern und damit für die Windkraftfans in Deutschland, wird es in 2013 geben, weil dann zahlreiche Windkraftanlagen rückgebaut werden müßen. <br /><br />Zu den Rückbaukosten gehören:<br /><br />- Abbau der Anlage einschließlich Fundament,<br />- Beseitigung der Nebenanlagen (z.B. Trafostation),<br />- Beseitigung der Wege und sonstige versiegelte Flächen, (z.B. Kranstellflächen),<br />- Beseitigung von Anpflanzungen,<br />- anschließende Rekultivierung<br /><br />In Deutschland stehen derzeit ca. 22.500 Windkraftanlagen. Die Rückbaukosten belaufen sich im Schnitt auf ca. 160.000 Euro pro Windrad (für landgestütze). Die durchschnittliche Lebensdauer eines Windrades liegt bei etwa 20 Jahren, dann laufen auch die Subventionen aus. Ohne Subventionen jedoch, ist ein Windrad nicht wirtschaftlich zu betreiben. <br /><br />Im nächsten Jahr stehen bei etwa 1.000 Windräder die Abrißbirnen. <br /><br />Hierzu eine Übersicht, welche Anlagen davon betroffen sind:<br /><br /><a title="View Liste der zum Rückbau anstehenden Windkraftanlagen on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/84138092/Liste-der-zum-Ruckbau-anstehenden-Windkraftanlagen" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">Liste der zum Rückbau anstehenden Windkraftanlagen</a> <object id="doc_54452" name="doc_54452" height="600" width="100%" type="application/x-shockwave-flash" data="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" style="outline:none;" >            <param name="movie" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf">             <param name="wmode" value="opaque">             <param name="bgcolor" value="#ffffff">             <param name="allowFullScreen" value="true">             <param name="allowScriptAccess" value="always">             <param name="FlashVars" value="document_id=84138092&access_key=key-28horidlk6k5crf5b9m4&page=1&viewMode=list">             <embed id="doc_54452" name="doc_54452" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=84138092&access_key=key-28horidlk6k5crf5b9m4&page=1&viewMode=list" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="600" width="100%" wmode="opaque" bgcolor="#ffffff"></embed>         </object><br /><br />Bereits im ersten Teil des Artikels habe ich ausführlich dargelegt, warum Windkraft eine Luftnummer ist<br /><br /><a href="http://aristo.excusado.net/comments.php?y=11&amp;m=04&amp;entry=entry110426-162448" target="_blank" >Windenergie ist eine kostspielige Luftnummer </a><br /><br />und wer an ihr verdient:<br /><br /><a href="http://aristo.excusado.net/comments.php?y=11&amp;m=05&amp;entry=entry110528-222024" target="_blank" >Wer verdient an den Windrädern?</a><br /><br />Die Engländer sind schon ein Stück weiter. Langsam erkennen dort auch die politisch Verantwortlichen das Winddebakel. <br /><br /><blockquote><b>Matt Ridley: The Beginning Of The End Of Wind </b><br /><br />The government has finally seen through the wind-farm scam – but why did it take them so long?<br /><br />To the nearest whole number, the percentage of <b>the world’s energy that comes from wind turbines today is: zero</b>. Despite the regressive subsidy (pushing pensioners into fuel poverty while improving the wine cellars of grand estates), despite tearing rural communities apart, killing jobs, despoiling views, erecting pylons, felling forests, killing bats and eagles, causing industrial accidents, clogging motorways, polluting lakes in Inner Mongolia with the toxic and radioactive tailings from refining neodymium, a ton of which is in the average turbine — despite all this, the total energy generated each day by wind has yet to reach half a per cent worldwide.</blockquote><br /><br /><a href="http://thegwpf.org/opinion-pros-a-cons/5128-matt-ridley-the-winds-of-change.html" target="_blank" >Weiterlesen....</a><br /><br /><blockquote><b>The True, Tragic Cost Of British Wind Power </b><br /><br />Two studies published this week calculate the astounding cost of Britain&#039;s go-it-alone obsession with using wind turbines to generate so much of the electricity the nation needs. Both come to similar conclusions: wind is astronomically expensive compared to other sources of energy</blockquote><br /><br /><a href="http://thegwpf.org/energy-news/5154-the-true-tragic-cost-of-british-wind-power.html" target="_blank" >Weiterlesen...</a><br /><br />Die Wahrheit läßt sich nur für eine bestimmte Zeit aufhalten und verschleiern. <br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<title>Wer hat für Hartz IV gestimmt?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://aristo.excusado.net/index.php?entry=entry120305-215553" />
		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Kaum eine Verabschiedung eines Gesetzes hat das Sozialgefüge in unserer Gesellschaft so einschneidend verändert wie die Hartzgesetze, ganz besonders gilt das für das Vierte Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Hartz IV), welches von der SPD und B90/Die Grünen eingebracht und verabschiedet wurde.<br /><br />Am 17. Oktober 2003 wurde dieses Machwerk auf den Weg gebracht. Im Herbst 2013 ist die nächste Bundestagswahl. Da wäre es doch gut zu wissen, wer denn nun in namentlicher Abstimmung für Hartz IV gestimmt hat, um sich schon langsam auf die Bundestagswahl 2013 vorbereiten zu können.<br /><br />In einer losen Folge werde ich die einzelnen Abgeordneten vorstellen, die für diese Regelung gestimmt haben. Allerdings nur jene, die in ihrem Wahlkreis mit der Erststimme direkt gewählt wurden, denn nur diese werden sich wahrscheinlich wieder als Direktkandidat bewerben. Wer über die Liste in den Bundestag eingezogen ist, kann daher auch nicht abgewählt werden.<br /><br />Jeden Abgeordneten bitte ich per Mail um eine Stellungnahme.<br /><br /><i>&quot;Sehr geehrte/r Abgeordnete/r,<br /><br />Sie haben am 17. Oktober 2003 bei der Abstimmung über das Vierte Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Hartz IV) mit Ja gestimmt.<br /><br />Wie begründen Sie Ihre Entscheidung bzw. haben Sie dem Fraktionszwang nachgegeben?<br /><br />Wenn Sie Ihre Entscheidung rückgängig machen könnten, würden Sie das tun und wenn ja warum?<br /><br />Für Ihre Antwort bedanke ich mich im voraus und verbleibe<br /><br />mit freundlichen Grüßen&quot;</i><br /><br />Über eingehende Antwort werde ich regelmäßig berichten. Nach der Vorstellung aller Abgeordneten werde ich eine, nach verschiedenen Kriterien (Partei, Wahlkreis etc.) sortierbare, List als Download zur Verfügung stellen.<br /><br />Bei der Bundestagswahl gibt es 299 Wahlkreise. Mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erststimme" target="_blank" >Erststimme</a> wählt man einen Direktkandidaten. Wer die relative Mehrheit aller Erststimmen erreicht, zieht in den Bundestag ein.<br /><br />Nicht mehr im Bundestag vertretene werden berücksichtigt, nehmen aber an der Aktion nicht teil.<br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lale_Akg%C3%BCn" target="_blank" >Lale Akgün</a>, SPD, Wahlkreis Köln III, nicht mehr im Bundestag.<br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Andres" target="_blank" >Gerd Andres</a>, SPD, Wahlkreis Stadt Hannover I, nicht mehr im Bundestag vertreten.<br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Bahr" target="_blank" >Ernst Bahr</a>, SPD, Wahlkreis Prignitz – Ostprignitz-Ruppin – Havelland I, nicht mehr im Bundestag.<br /><br /><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Doris_Barnett" target="_blank" >Doris Barnett</a>, SPD, Wahlkreis Ludwigshafen/Frankenthal, zog bei der Bundestagswahl 2009 über die Liste ein.<br /><br /><a href="http://www.doris-barnett.de/" target="_blank" >Ihre Webseite</a>.<br /><br />Emailanfrage abeschickt.<br /><br />Dies war der erste Teil, weitere folgen.<br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- AddThis Button BEGIN -->
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		<title>Treibstoff und hochwertige Öle aus Algen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://aristo.excusado.net/index.php?entry=entry120229-182353" />
		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Das Thema ist nicht neu, doch die bisherigen Methoden, aus Algen Treibstoff zu gewinnen waren bisher uneffektiv. Eine amerikanische Firma verfolgt einen völlig anderen Ansatz.<br /><br />Algen brauchen Sonne und CO2 um zu wachsen. Das erfordert wiederum einen enormen Flächenbedarf. Hinzu kommt, das nur sonnenreiche Lagen für eine Produktion in Frage kommen. In Deutschland und in vielen anderen Ländern ist das aber nicht der Fall. <br /><br />Die Firma Solazyme hat tausende von Algenarten getestet, um die geeignetste für die Produktion von Treibstoff zu finden. Dabei stießen sie auf Algenarten, die hochwertige Öle produzieren ähnlich dem Olivenöl. Das nenne ich mal Forschung. An Algen wird auch in Deutschland seit Jahren geforscht. Die Ergebnisse sind dürftig und eine wirtschaftliche Umsetzung in weiter Ferne. Unsere Wissenschaftler sind nicht schlecht, nur, sie nehmen 100 m Anlauf, um dann einen Meter weit zu springen. Wenn man sich vorstellt, was man mit den 600 Millionen Euro, die jedes Jahr allein in Deutschland für die Klimaastrologen und ihre lächerlichen Computermodelle aus dem Fenster geworfen werden alles anstellen könnte, kann einem schlecht werden.<br /><br />Wie erwähnt, Algen brauchen Sonne. Nicht die Algen von Solazyme, die wachsen auch, dank einem Trick, im Dunkeln. Dadurch ist die Produktion effektiver. Das Prinzip erläutert folgender Kurzbericht:<br /><br /><object style="height: 360px; width: 340px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/31HNPuHAPAo?version=3&feature=player_detailpage"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/31HNPuHAPAo?version=3&feature=player_detailpage" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="340" height="360"></object><br /><br /><a href="http://solazyme.com/" target="_blank" >http://solazyme.com/</a><br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- ODIR voting start -->
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		<title>Die EUkraten machen es möglich - Vier gentechnisch veränderte Sojabohnenlinien zugelassen</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Es ist kaum zu fassen und mit Logik oder Vernunft kommt man auch nicht weiter, im Gegenteil. Obwohl es bislang nicht einen einzigen Beweis für die von der Genmafia behaupteten Vorteile gibt, aber dafür zahlreiche Indizien für die Schädlichkeit von gentechnisch manipulierten Pflanzen, habe die EUkraten mal wieder zu Gunsten der Giftmischer entschieden.<br /><br />Dabei geht es um die Wiederzulassung des Monsanto-Produkts MON40-3-2, die Sojabohne MON87701, die  Sojabohne 356043 aus dem Hause Pioneer sowie A5547-127 von Bayer CropScience.<br /><br />Um die Schizophrenie deutlich zu machen. All diese Sorten dürfen in der EU nicht angebaut werden. Dürfen aber als Futtermittel importiert werden. Das heißt, das Fleisch und Milchprodukte von mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefütterten Tieren auf den Tellern landen.<br /><br />Alle Beiträge zum Thema Gentechnik finden sie <a href="http://aristo.excusado.net/index.php?d=28&amp;m=02&amp;y=12&amp;category=13" target="_blank" >hier klicken</a>.<br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- ODIR voting start -->
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		<modified>2012-02-28T00:00:00Z</modified>
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		<title>Die Dummheit ist systemrelevant – oder warum Bankenrettung alternativlos sein soll</title>
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		<content type="text/html" mode="escaped"><![CDATA[Dummheit ist deswegen systemrelevant, weil sie erhebliche Auswirkungen, überwiegend im Negativen, für unsere Gesellschaft hat. Dabei kommt der Mensch nicht dumm auf die Welt, er wird in seiner Einschätzung, Wahrnehmungsfähigket, Erkenntnisfähigkeit und Verhalten dumm gemacht oder gehalten. Oder er überschätzt seine Fähigkeiten, die Folgen eines bestimmten Handelns für sich und andere korrekt einzuschätzen.<br /><br />Intelligenz hat nichts (nur bedingt) mit Dummheit zu tun, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Ein Beispiel soll das verdeutlichen. Einstein war bekanntlich hochintelligent, dennoch beging er eine Dummheit, die als „Einsteins-Eselei“ von ihm selbst so bezeichnet und weltbekannt wurde. Die Eselei bestand in der Einführung einer „kosmischen Konstante“. <a href="http://pluslucis.univie.ac.at/FBA/FBA99/Neho/4_1_.htm" target="_blank" >Hier beschrieben</a>.<br /><br />Da sich Dummheit einer grundlegenden und umfassenden Definition entzieht, ein weiteres Beispiel. Als Margot Käßmann, erheblich alkoholisiert, eine rote Ampel überfuhr, ist ebenfalls als Dummheit zu bezeichnen. Zum Glück wurde dabei niemand verletzt. Andernfalls wäre es eine große Dummheit gewesen. Dabei ist die Frage spannend, ob Margot Käßmann auch zurückgetreten wäre, (aus persönlichen Gründen) wenn ihre Dummheit nicht öffentlich geworden wäre. <br /><br />Wir alle sind vor Dummheiten nicht gefeit. Dummheit gehört zum Menschsein. <br /><br />Dummheit manifestiert sich in unseren Handlungen. Bevor ich zu dem Punkt kommen, was die Bankenrettung mit Dummheit zu tun hat, möchte ich acht Ursachen für dummes Handeln aus Reutterers Buch, „„Die globale Verdummung – Zum Untergang verurteilt?““ zitieren:<br /><br /><blockquote>Es gibt zahlreiche Ursachen, warum wir dumm handeln. Wir handeln dumm, weil<br /><br />- der im Verlauf der Hominisation entstandene angeborene Teil unserer Intelligenz nicht ausreicht, wir einen angeborenen Intelligenz„mangel“ haben, d.h. verschiedene – zum Teil auch geschlechtsgebundene – Begabungen nicht in dem Maße ausreichend vorhanden sind, um uns zweckmäßig und situationsangemessen handeln zu lassen. (Freilich erhebt sich die Frage nach einem Maßstab für menschliche Intelligenz. Wo liegen die Grenzen einer optimalen oder maximalen Intelligenz?) unsere Intelligenz (v.a. die Fantasie) in unserer Kindheit und Jugend in Erziehung und Ausbildung zu wenig oder falsch gefördert wurde<br /><br />- wir durch Erziehung und geheime Miterzieher (Freunde, weltanschauliche Institutionen und Medien, Traditionen) indoktriniert und künstlich verblödet werden<br /><br />- es in den Schulen an Aufklärung und wissenschaftlicher Ausbildung mangelt und auch die Medien ihrer Bildungsaufgabe nicht gerecht werden<br /><br />- wir nicht imstande sind, sehr komplexe Zusammenhänge zu erfassen und langfristige Folgen unseres Handelns vorauszusehen<br /><br />- wir zu wenig Fantasie haben, um uns die Folgen dummen Tuns auszumalen<br /><br />- unsere Emotionen und Motivationen uns entgegen besserem Wissen längerfristig gesehen unangemessen, eben dumm, handeln lassen<br /><br />- wir unbewusst verschiedensten kognitiven Täuschungen unterliegen, die häufig zu dummen Fehlentscheidungen führen<br /><br />- wir (vor allem bei diffizilen philosophischen Problemen) der „Verhexung des Verstandes durch die Mittel der Sprache“ (Wittgenstein) unterliegen und dadurch „falsch“ denken – mit oft haarsträubenden Resultaten, etwa in der Annahme „geistiger Wesenheiten“.</blockquote><br /><br />Auch wenn man bei der ein oder anderen Ursache anderer Meinung ist und sein kann, im Groben und Ganzen wird man sich entdeckt haben.<br /><br /><b>Bankenrettung</b><br /><br />Großbanken mit Bürgschaften und Barmitteln zu retten sei, so Merkel, alternativlos, da diese Banken systemrelevant seien. Ließe man diese Banken pleite gehen, so würde eine unübersichtliche und in den Auswirkungen nicht absehbare Kettenreaktion in Gang gesetzt werden, so die Argumentation. Am Ende dieser Kettenreaktion würde es auch den kleinen Sparer treffen. Da es ja Aufgabe der Kanzlerin ist, Schaden vom Volk abzuwenden, hat sie sofort persönlich für die Sparguthaben garantiert. Die Sparguthaben seien sicher. Mit dieser Garantie um eine breite Zustimmung in der Bevölkerung „werbend“, wurden die Rettungspakete geschnürrt.<br /><br />Betrachten wir die Argumentation näher. In der Tat sind Großbanken systemrelevant. Doch für welches System? Wenn Großbanken im wahrsten Sinne des Wortes pleite gehen, ist der Geldfluß und die Geldversorgung erheblich gestört. Auch die Sparguthaben sind gefährdet. Doch war die Bankenrettung in der praktizierten Form wirklich alternativlos?<br /><br /><b>Alternative Bankenrettung</b><br /><br />Hunderte Milliarden sind in die Rettung von Banken eingesetzt worden. Ein Ende ist noch nicht absehbar. Hätte es eine Alternative gegeben? Ein klares Ja. Dies hätte so aussehen können. Alle Verpflichtungen der zu rettenden Bank in Form von Krediten, Guthaben, Beteiligungen etc. hätten in eine neu zu gründende genossenschaftlich organisierte Bank ausgelagert werden können. Die Geldversorgung und der Geldfluß wären gesichert gewesen. Dies hätte nur einen Bruchteil dessen gekostet, was für die Rettungspakete eingesetzt worden ist und noch werden wird. Die Gesamtsumme dieser Rettung hätte in gleichen Teilen als Genossenschaftsanteile an alle BürgerInnen unseres Landes ausgegeben werden können. Eine „Bürgerbank“ wäre entstanden. <br /><br /><b>Der Unterschied</b><br /><br />Der Unterschied zwischen der alternativlosen Bankenrettung und der Alternative besteht in der Tatsache, das die Zocker, Spekulanten, Aktionäre und Manager bei der Alternative „leer“ ausgegangen wären. Wer Risiken eingeht, muß sie auch tragen. Volkswirtschaftlich wäre kein Schaden entstanden. Im Gegenteil. Jetzt wird auch deutlich, was die Kanzlerin mit systemrelevant gemeint hat. Systemrelevant im Sinne der  Zocker, Spekulanten, Aktionäre und Manager und im Sinne einer weiteren Umverteilung von unten nach oben. Diese Dummheit wird Folgen haben. <br /><br />Dies ist nur ein Beispiel von zahlreichen Dummheiten die gegenwärtig passieren. Sei es aus Kalkül, Unwissenheit oder Unfähigkeit, spielt dabei keine Rolle. Die Folgen sind die selben. <br /><br /><b>Neues Denken</b><br /><br />Oft kann man es lesen oder hören. Wir bräuchten ein „neues Denken“ um die Problem zu lösen, da das „alte Denken“ die Probleme mitverursacht hat, ist dieses ungeeignet, um Lösungen zu liefern.<br /><br />Im Prinzip ist das richtig. Doch wie soll das „neue Denken“ aussehen? Es kann schon helfen, den Wahrnehmungsfilter zu lösen. Andere Sichtweisen einzunehmen und die Phantasie spielen zu lassen. Dogmen und Paradigmen zu erkennen und dialogfähig zu werden. Eigene Überzeugungen in Frage zu stellen, ja, das eigene Weltbild zu zertrümmern.<br /><br />Denk- und Sprachvermögen hängen unmittelbar zusammen. Beides kann erweitert werden, wenn das „Brett vorm Kopf“ entfernt wird. Doch zuerst muß man sich des Brettes bewußt werden.<br /><br />Ein typisches Beispiel für das „Brett vorm Kopf“ ist die Rechthaberei. Diese ist besonders in politischen Diskussionen anzutreffen. Man hört sich einander gar nicht mehr zu, sondern vertritt eine Meinung mit missionarischem bis fanatischen Eifer. So werden keine Lösungen gefunden, sondern verhindert.<br /><br />&quot;Wer hat in einer leidenschaftlichen Diskussion nicht gerne Recht und verteidigt seine Ansicht mit Vehemenz und Leidenschaft? Wie oft verstehen wir nicht, wenn unser Gegenüber unsere Meinung überhaupt nicht teilen will, obwohl wir doch so gute Argumente haben? Eine vertrackte Situation, aus der es aber einen Ausweg gibt.&quot;<br /><br />Diesen Ausweg zeigt Klaus-Michael Kodalle in dem nachfolgenden Podcast, in dem er für eine neue Nach-Sichtigkeit plädiert.<br /><br /><object height="81" width="60%"> <param name="movie" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F37994766&show_comments=false&auto_play=false&color=ff7700"></param> <param name="allowscriptaccess" value="always"></param> <embed allowscriptaccess="always" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F37994766&show_comments=false&auto_play=false&color=ff7700" type="application/x-shockwave-flash" width="60%"></embed> </object>   <span><a href="http://soundcloud.com/aristo1/rechthaberei <p>">Rechthaberei</p></a> by <a href="http://soundcloud.com/aristo1">aristo1</a></span><br /><br />Abschließend möchte ich noch ein Zitat aus dem oben erwähnten Buch bringen:<br /><br /><blockquote>Trotz aller Bemühungen wird die Dummheit auch weiterhin ein treuer Begleiter des Menschen durch die Geschichte bleiben. Da sie uns aber zugrunde zu richten droht, ist es überlebensnotwendig, sie wo immer möglich bloßzustellen. Nur was man kennt, kann in seiner Bedeutung angemessen eingeschätzt und eventuell bekämpft werden, wo und wenn dies sinnvoll erscheint. Sinnvoll aber ist dies deshalb, weil damit auch viel Leid erspart werden kann, denn dumm zu handeln, zieht häufig auch negative Folgen nach sich. Dummheit nicht zu bekämpfen oder gar zu fördern, weil die Dummheit der vielen einigen auch Vorteile bringt, ist ein egoistisches Motiv und aus ethischer Sicht abzulehnen. Wir müssen immer wieder versuchen, die eigene Dummheit ein wenig besser zu durchschauen, denn es ist ja schier unglaublich, was wir alles gegen jede Vernunft zu denken und tun bereit und in der Lage sind. Als ultima ratio hilft hier nur der Humor, der uns erlaubt, die Dinge nicht immer so ernst zu nehmen, etwas über ihnen zu stehen und über unsere eigene Dummheit und diese törichte Menschenwelt zu lachen.</blockquote><br /><br /><a href="http://www.excusado.net/nletter/newsletter.php" target="_blank" >Newsletter abonnieren:</a><br /><br />Ab sofort sind weiter unten wieder Kommentare ohne Anmeldung möglich.<br /><br /><!-- ODIR voting start -->
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